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Spinat-Rezepte: Ein Muss auf dem Speise­plan: Spinat

Jeder weiß, dass Spinat gesund ist. Den Spinat-Klassiker mit Kartoffeln und Ei hat auch wahrscheinlich jeder schon einmal gegessen. Aber Spinat kann noch mehr!
von Nora Jakob
Mit Spinat kann man so viel mehr machen© ra2 studio - Fotolia.com

Durch Popeye wissen wir: Spinat ist gesund und macht stark. Sehr. Aber was ist in dem Grünzeug eigentlich drin, das es so gut macht? Unsere Bloggerin Nora Jakob hat recherchiert und liefert wie immer ihre drei Rezept-Favoriten mit – und zusätzlich noch zwei Tipps für die Weihnachtszeit!

Als Kind habe ich Spinat überhaupt nicht gemocht: Das war aber auch nicht schwer bei dem grün-matschigen und eher undefinierbaren Brei, der in der Schule serviert wurde. Jahrelang habe ich das Gemüse nicht mehr gegessen, sogar überhaupt nicht beachtet. Spinat gab es auf meinem Speiseplan nicht – auch nicht aus Versehen. Überhaupt hat es eine größere Auswahl an Gemüse erst nach dem Ende der Schulzeit auf meinen Teller geschafft.

Mittlerweile gehört Spinat zu den Gemüsesorten, die wir im Kühlschrank oder Gefrierfach haben. Kennen Sie den Unterschied zwischen Blattspinat und Wurzelspinat? Es sind nicht etwa verschiedene Arten, sondern unterschiedliche Reifegrade. Und während Blattspinat von März bis Mai von Hand geerntet wird, gibt es den anderen Spinat vor allem im Winter. Aber das Gemüse verfügt über ziemlich viel Vitamin A, C, Kalium, Calcium und Magnesium und ist damit besonders gut für die Abwehrkräfte bei nasskaltem Wetter.

Spinat-Rezepte:

Rezept 1:  Der Klassiker: Spinat mit Kartoffeln & Ei 

Ein Rezept ist hier wohl nicht notwendig. Es ist der Klassiker, den viele schon aus der Kindheit kennen. Geht schnell, macht satt – und ist lecker. Gesund ist es auch: Obwohl Spinat nur durch einen Rechenfehler als eisenreich bekannt geworden ist, ist es dennoch eine wertvolle Quelle für das Spurenelement. Die Kartoffeln und das Ei tun ihr Übriges hinzu.

Rezept 2:  Das Raffinierte: Spinatsalat mit Parmesan-Sauce

Zutaten (für 2 Portionen):

  • 200 g Blattspinat
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Toastscheibe
  • 125 ml Saure Sahne
  • 1 TL Senf
  • 35 g geriebener Parmesan
  • 60 ml Gemüsefond
  • 1-2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Putenaufschnitt
  • 10 g Butter
  • Thymian

Zubereitung:

Spinat gründlich säubern, Knoblauch fein würfeln, Toast (ohne Rinde) in Würfel schneiden (für Croutons). Sahne, Knoblauch, Senf, Fond und Öl verrühren und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Spinat mit der Sauce vermischen und den restlichen Zutaten garnieren. Ein kleiner Geheimtipp, den Sie dringend ausprobieren sollten. Als kleiner Zusatztipp: Halten Sie etwas Parmesan zurück, streuen Sie den zuletzt über den Spinat und lassen Sie den Salat noch ganz kurz im Backofen gratinieren. Schmeckt sehr gut. Übrigens: Wenn Blattspinat nach dem Blanchieren mit Eiswasser abgeschreckt wird, behält er auch seine satt-grüne Farbe.

Rezept 3:  Der Snack: Crostini mit Spinat-Pesto

Zutaten (für 4 Portionen):

  • 4 Scheiben Baguette
  • 50 g Blattspinat
  • 50 ml Olivenöl
  • 1/4 – 1/2 Zwiebel je nach Vorliebe
  • 15 g Wallnusskerne
  • 20 g Rosinen
  • 15 g Pecorino
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Baguette mit Olivenöl bestreichen und bei 220°C im (vorgeheizten) Ofen goldbraun backen. Währenddessen Spinat abspülen, Pecorino zerkleinern (wenn vorhanden in einem Blitzhacker), Zwiebel würfeln und zusammen mit Nüssen, Rosinen, Spinat und dem Rest Öl ebenfalls zerhacken (wenn möglich in dem vorhandenen Blitzhacker). Das Pesto kommt dann aufs Baguette.

Ein Buffet wird für mich immer dadurch ansprechend, dass viele verschiedene Farben zu sehen sind: Und ein Pesto ist immer gut und geht schnell, warum also nicht mal das Spinat-Pesto testen – die dunkelgrüne Farbe wird ein richtiger Hingucker werden – und für den Kontrast bietet sich doch rotes Pesto an – das bekommt seine Farbe durch den frischen Chili und die getrockneten Tomaten.

Weihnachts-Rezepte mit Spinat

Rezept 1:  Gefülle Gänsebrust mit Spinat-Risotto

Außerdem steht bald Weihnachten vor der Tür. Denjenigen, die weniger klassisch kochen möchten und vielleicht noch auf der Suche nach dem richtigen Rezept für die Wintertage sind, denen sei gefüllte Gänsebrust mit Spinat-Risotto empfohlen. Ein Rezept, das in Deutschland sicherlich als raffiniert gelten kann, während es in Italien schon eher auf die Feiertagstafel kommt.

Zutaten (für 6 Personen):

  • 2 Gänsebrüste (jeweils 1,3 kg, die Hälften sollten an der Haut noch zusammenhängen)
  • Salz, Pfeffer
  • 4 TL Pesto rosso
  • 6 Scheiben Parmaschinken
  • Salbeiblätter
  • 20 g getrocknete Steinpilze
  • 330g Blattspinat
  • 2 Schalotten
  • 20 g Butter
  • 400 g Reis
  • 200 ml Weißwein
  • 1,3 l Geflügelbrühe
  • 70 g Parmesan (gerieben)
  • 1/8 l Rotwein, 400 ml Gänsefond
  • 1 EL Soßenbinder
  • etwas Zucker

Zubereitung:

Gänsebrüste waschen, trocknen und mit der Hautseite auf die Arbeitsfläche legen. Leicht salzen und mit Pesto bestreichen. Darauf dann Schinken und Salbei. Pfeffern und wie einen Rollbraten zusammenbinden. Von außen noch einmal salzen und pfeffern, ohne zusätzliches Fett etwa 10 Minuten anbraten und schließlich etwa 50-60 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 190°C braten. In der Zwischenzeit das Risotto herstellen: Pilze in 200 ml heißem Wasser einweichen, Spinat grob zerkleinern, würzen, Schalotten abziehen, würfeln und in heißer Butter andünsten, dann den Reis zugeben und ebenfalls andünsten. Den Weißwein dazu gießen und rühren, bis er verdunstet ist. Dann die Pilze mit dem Wasser zugeben und den Reis etwa 25 Minuten quellen lassen. Innerhalb der letzten fünf Minuten Spinat und Parmesan unterrühren. Bei Bedarf noch einmal mit Salz & Pfeffer abschmecken. Wenn der Braten fertig ist, den Bratenfond mit Rotwein ablöschen. Gänsefond dazu und entfetten. Anschließend aufkochen und binden.

Rezept 2: Pastinaken-Spinat-Cremesuppe

Und Menschen, die ganz auf Fleisch verzichten, müssen während der freien Tage nicht nur die Beilagen essen: Für sie bietet sich ein vegetarisches Festtagsmenü an, etwa mit Pastinaken-Spinat-Cremesuppe.

Zutaten (für 4 Personen):

  • 350 g Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2-3 Champignons
  • 1 Pastinake
  • 500 ml Wasser
  • Speiseöl
  • 1 TL Agavensirup
  • 1 Rote Beete
  • Muskat, Salz & Pfeffer

Zubereitung:

Zwiebeln, Knoblauch und Pastinake würfeln bzw. hacken und gemeinsam anbraten. Spinatstängel zufügen, mit Wasser aufgießen und aufkochen. Zehn Minuten köcheln lassen, würzen und anschließend pürieren. Spinat zufügen und pürieren. Rote Beete schälen, in Scheiben schneiden und frittieren. Leicht salzen. Damit die Suppe garnieren.

Für eine gesunde und bewusste Ernährung empfehlen wir, Produkte in Bioqualität zu wählen.

Autorin: Nora Jakob
Nora Jakob, 25, studiert Politikwissenschaft und Medienmanagement an der Universität zu Köln. Sie arbeitet außerdem arbeitet als freie Journalistin für Online- und Printmedien mit dem Schwerpunkten Politik, China und Essen. Praxiserfahrungen sammelte die KAS-Stipendiatin unter anderem bei Maybrit Illner; hartaberfair, der Rheinischen Post und der Nachrichtenagentur dapd.