Natürliche Parfums: Berauschende Düfte aus der Natur

Du suchst schon lange nach einem Parfum, dessen Duft absolut rein und frei von Chemikalien ist? Die neuen Öko-Parfums könnten da genau das Richtige für dich sein.
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von evidero Redaktion
Naturkosmetik Parfum© marrakeshh - Fotolia.com

Unser Lieblingsparfum duftet nach Blüten, Wurzeln oder Kräutern und doch werden all diese natürlichen Gerüche synthetisch hergestellt. Dabei bietet die Natur so viele tolle, verschiedene Duftstoffe, die nur richtig eingefangen werden müssen. Bio-Parfums mit Öko-Siegel versuchen, dieses Ziel umzusetzen.

Was ist eigentlich ein Parfum? Unter dem Begriff Parfum werden Mischungen aus Alkohol, Wasser und synthetischen oder ätherischen Ölen beschrieben.

Je nach Gehalt an ätherischen Ölen variieren die Bezeichnungen. Parfum enthält bis zu 30% ätherische Öle und damit die meisten. Eau de Parfum und Eau de Toilette enthalten dagegen weniger. So variieren auch die Preise.

Die Duftstoffe werden meistens synthetisch hergestellt oder aus natürlichen Blüten destilliert. Die Produktion von natürlichen Aromen ist dabei wesentlich aufwendiger.

Der Unterschied zwischen ökologischen und normalen Parfum liegt in der Herstellung

Betörender Duft aus 1001 Nacht: Die Kombination aus Nachthyazinthe. Jasmin Sabac und Rosen-Attar wird zu einem würzig sinnlichen Duft, der die Sinne betört. Die orientalischen Gewürze Nelke, Kardamom, Vanille oder auch Sandelholz verleihen dem Duft das gewisse Extra. Dieser Duft ist besonders für den Abend geeignet. © timonko - Fotolia.com

Die duftenden Komponenten sowohl von Bio-Parfum, als auch von konventionellen, beruhen auf bestimmten Ölen. Der Unterschied liegt in deren Herstellung.

Bei den ökologischen Düften werden aus natürlichen Blüten und Pflanzen die Duftaromen mit Wasserdampf herausgezogen. So entsteht ein ätherisches Öl, das bis zu 300 Duftkomponenten enthält und ein Parfum so in ganz unterschiedliche Richtungen lenken kann.

Durch das aufwendige Prinzip der Aromengewinnung und die Beschaffung der Rohstoffe von überall auf der Welt wird die Produktion der natürlichen Parfums sehr viel teuer, als die der herkömmlichen Düfte.

Der Vorteil in der Produktion von chemischen Düften ist, dass manche Duftnoten im Labor hergestellt werden können. So müssen keine Rohstoffe organisiert werden und es können Aromen hergestellt werden, die so gar nicht in der Natur vorkommen. Auch die Weiterverarbeitung ist einfacherer, als bei den ökologischen Düften.

Duftstoffe bergen ein extrem hohes Allergierisiko

Wer es lieber frischer mag..... sollte diesen belebenden Zitrus-Duft von Acorelle ausprobieren. Bergamotte und Minze runden den leichten Duft ab. Die ätherischen Öle riechen nicht nur fantastisch, sondern beleben auch unseren Geist und beruhigen uns in brenzligen Situationen. © drubig-photo - Fotolia.com

Duftstoffallergie – noch nie gehört? Dabei stehen Duftstoffe an zweiter Stelle der Liste von Kontaktallergenen direkt hinter Nickel. Viele Inhaltsstoffe von Düften, seien es aus Parfumes, Raumsprays oder auch verschiedener Kleber, müssen gar nicht genau genannt werden, obwohl sie leicht Allergien auslösen können. Die Symptome sind ganz unterschiedlich und werden meist falsch interpretiert. Folgen einer Duftstoffallergie können Migräne, Übelkeit oder sogar Depression sein.

Der Mensch kann sowohl auf synthetische als auch auf natürliche Gerüche allergisch reagieren. Allerdings erkennt unser Organismus die ätherischen Öle als natürlich an und scheidet diese auch schneller wieder aus. Zudem halten sich die natürlichen Düfte nicht so lange auf der Haut, wie ihre chemischen Verwandten.

Woran erkennst du ein gutes Naturparfum?

Die Bezeichnung “Naturparfum” ist gesetzlich nicht definiert und der Hersteller ist nicht verpflichtet genau zu beschreiben, woher der tolle Duft seiner Mischung kommt. Andere Label auf den Verpackungen geben aber mehr Aufschluss über die Inhaltsstoffe.

Die üblichen Öko-Siegel wie BDIH oder Ecocert schließen den Gebrauch von synthetischen Stoffen grundsätzlich aus. Duftstoffe, die als allergieauslösend gelten, müssen auf der Packung gekennzeichnet werden. Von den circa 3.500 Aromastoffen, die verwendet werden, sind das aber nur circa 26. Allerdings bedeutet diese geringe Zahl nicht, dass andere Stoffe, nicht auch Allergiepotential haben. Zu den offiziell kritischen Duftstoffen zählt zum Beispiel Limonene, das für Zitrus-Düfte verwendet wird.

Natürliche Düfte kommen außerdem ohne die gefährlichen Moschusduftkombinationen und Chemikalien aus, die die Düfte besonders lang haltbar machen. Man verdächtigt diese, unsere Hormone zu beeinflussen.

Inhaltstoffe von Parfumes aus der Naturkosmetik

Für Blumenliebhaber…empfehlen wir das Bachblütenelexir von Fitne. Es betört die Sinne mit den beliebten fünf Bachblütenessenzen und sorgt so für eine positive Stimmung. Als Bonus rundet wertvolles Rosenöl den Duft ab und pflegt gleichzeitig die Haut. So wirst du dich rundum wohlfühlen! © armina - Fotolia.com

Ätherische Öle, egal ob synthetisch oder natürlich, können Allergien auslösen. Aber wie immer kommt es auf die Menge an. Generell sollten natürliche Produkte bevorzugt werden, da sie sich nicht so lange in unserem Körper absetzten und vom Körper leicht ausgeschieden werden können.

Manche natürliche Inhaltsstoffe sind besonders bekannt für ihr Allergierisiko. Dazu zählen folgende:

  • Eukalyptus
  • Lanolin
  • Kamille
  • Arnika
  • Scharfgarbe
  • Propolis

In Tests auf ihr Allergiepotential werden die Stoffe aber immer nur isoliert und sehr konzentriert beurteilt. So kommen sie in den Naturkosmetikprodukten aber nicht vor.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kann aber auch Produkte verwenden, die ganz auf ätherische Öle verzichten und speziell auf Allergiker abgestimmt sind.
Der Vielfalt an Düften in der Naturkosmetik sind aber sonst keine Grenzen gesetzt und sie bestechen durch die Reinheit der einzelnen Aromen.

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