So gesund sind Mandeln: Wieso du Mandeln nicht nur im Weihnachtsgebäck verwenden solltest

Mandeln essen wir am häufigsten zur Weihnachtszeit, dabei sind sie das ganze Jahr über der perfekte Snack für zwischendurch. Warum, das erfährst du hier.
evidero Logo
von evidero Redaktion
Gesunde Mandeln© M.studio - Fotolia.com

Mandeln werden auf unseren Markt aus dem gesamten Mittelmeerraum, aber auch aus Vorder- und Zentralasien sowie aus Kalifornien geliefert. In den subtropischen Regionen war die Mandel seit tausenden von Jahren ein wichtiges Nahrungsmittel zur Deckung des Proteinbedarfs für den Muskelaufbau. Mandeln enthalten fast 20 % hochwertiges Eiweiß und damit sogar mehr als Eier.

Mandeln gehören botanisch zu den Steinfrüchten, wie die Kerne aus den Steinen der Kirschen, Aprikosen oder Pfirsiche, die ebenfalls den typischen Mandelgeschmack haben.

Sind Mandeln gefährlich?

Aber Vorsicht, wenn es sich um den bitteren Mandelgeschmack handelt: dieser rührt von Amygdalin her, das während des Verdauungsprozesses Blausäure abspaltet. Für Erwachsene hat das Bundesinstitut für Risikobewertung als Richtschnur ausgegeben, täglich beispielsweise nicht mehr als zwei Aprikosenkerne zu verzehren, da sonst bereits eine Vergiftungsgefahr besteht.

Besser ist es, ganz auf den Verzehr zu verzichten. Für Kinder können schon wenige Kerne von Steinobstfrüchten tödlich sein. Bittermandeln werden wegen dieser Gefahr nur in kleinen Packungen vom Handel abgegeben und zusätzlich mit Warnhinweisen versehen.

Süße Mandeln können, sofern sie rein sind, allerdings unbedenklich auch in größeren Mengen verzehrt werden und nur von diesen sprechen wir im Folgenden.

Was macht Mandeln gesund?

Der regelmäßige Verzehr von Mandeln schützt vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und beugt einem zu hohen Cholesterinspiegel (LDL) vor.

Wie andere Samen enthält auch die Mandel reichlich ungesättigte Fettsäuren und viele Vertreter der Vitamin B –Gruppe neben Vitamin E. Letzteres ist ein gutes Antioxidans und verhindert als Elektronen spendendes Reduktionsmittel auch, dass die Mandeln beim Lagern zu früh ranzig werden.

Die Mineralstoffe Calcium und Magnesium liegen in dem günstigen Verhältnis von etwa 2:1 vor.

Die Cholesterin senkende Wirkung beruht auf den sekundären Pflanzenstoffen und der antioxidativen Wirkung der Polyphenole als Elektronenspender.

Mandeln enthalten sehr viel Fett

Obwohl Mandeln über 50% Fett enthalten, brauchst du keine Angst zu haben, dass der Verzehr von Mandeln dick macht, denn die weitgehend einfach ungesättigten Fettsäuren werden vom Organismus schnell zur Energiebereitstellung umgesetzt.

Einhundert Gramm Mandeln stellen 500 Kilokalorien bereit, dennoch haben Studien gezeigt, dass man trotz dieser Kalorienmenge mit Mandeln sogar abnehmen kann. Dies beruht auf der sättigenden Wirkung, sodass die Gesamtaufnahme an Kalorien unter dem Tagesbedarf liegen kann, wenn man sich bewusst ernährt.

Wissenschaftler konnten in Studien nachweisen, dass eine mit Mandeln angereicherte Ernährung die Symptome der Stoffwechselkrankheit, die zu Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck und hohen Cholesterinwerten führt, signifikant vermindern konnte und daher zu empfehlen sei.

Mandeln unterstützen Darmbakterien

Der regelmäßige Verzehr von Mandeln liefert den Darmbakterien die Nährstoffe, die für eine gesunde Darmflora notwendig sind. Damit wird das Immunsystem stabilisiert und die Grundlage für einen gesunden Organismus geschaffen.

Mandeln lassen sich leicht für ein Müsli zerkleinern

Als Start in den Tag kannst du einen Apfel zusammen mit einer Handvoll Mandeln pürieren, noch etwas Magerquark und eine Banane dazugeben und das Ganze unter vorgequollene Haferflocken ziehen.

Ergänzend können noch Lein- oder Sesamsamen hinzugefügt werden. Diese Grundlage reicht für den ganzen Tag. Pürierte Mandeln sind ebenso für die beliebten Smoothies eine gute Ergänzung.

evidero Logo
Gesundheit und Glück, danach strebt jeder. evidero gibt dir täglich neue Inspirationen, wie du ein bewussteres, gesünderes und glücklicheres Leben führen kannst.
evidero Tipp
nomnom