Der eigene Spielplatz im Garten

Spielplatz im Garten

Abenteuerspielplätze für Zuhause sind im Trend. evidero gibt Tipps, worauf Eltern achten sollten, wenn sie sich Ritterburgen und Co. zulegen.
Kindergarten Blauer ElefantFoto: Roland Weihrauch © dpa/lnw

Welches Kind hätte nicht gerne seine eigene Ritterburg im Garten? Erstens: Das gehört dann mir. Zweitens: Man muss auch nicht lange bis zu einem Spielplatz fahren oder laufen, sondern hat ihn direkt vor der Haustür. Aber natürlich müssen die Eltern auf einige Dinge achten, wenn sie den Garten in einen Abenteuerspielplatz verwandeln möchten. evidero gibt Tipps, worauf es ankommt.

Den Spielplatz im eigenen Garten zu haben, klingt verlockend. Aber worauf sollten Sie achten, wenn Sie Ihren Kleinen ein solches Paradies schaffen? evidero beantwortet die wichtigsten Fragen.

Welche Spielgeräte für Terrassen und Garten gibt es?

Besonders beliebt sind Spiellandschaften, deren Häuser, Türme, Rutschen und Leitern miteinander verbunden sind. Auch Themen aus verschiedenen Zeit-Epochen dienen als Vorbilder: zum Beispiel die Ritterburg oder das Cowboy-Fort. Senkrechte Kletternetze schulen die Geschicklichkeit, kippbare Kletterwände mit farbigen, faustgroßen Haltegriffen passen sich dem Alter des Kindes an. Aufwendige Holzkonstruktionen gibt es ebenso wie die einfache Kleinkind-Rutsche aus Kunststoff, das Wipp-Tier oder die klassische Schaukel aus Metall.

Wo gibt es Schaukel, Wippe und Rutsche?

Fachhändler, Internetversender, Bau- und Heimwerker-Märkte teilen sich den Markt. Wer einen heißen Tipp in Sachen Qualität und Preis bekommen möchte, sollte die Erfahrungen anderer nutzen. Kontakte zu Eltern und Erziehern in Kindergärten oder Tagesstätten sind oft hilfreich.

Wie erkennt man, womit das Kind spielen möchte?

Kinder beim Spielen zu beobachten, hilft bei der Entscheidung für das passende Gerät. Spielplätze sind der richtige Ort dafür. Die Kinder sollen dort testen, erfahren und sich ausprobieren. Denn Kinder wissen selbst am besten, wie sie spielen möchten.

Wie sollte ein kindgerechter Spielplatz aussehen?

Ecken mit Kies, Schotter, Sand, Matsch, Brettern und Büschen regen die Fantasie an. Multifunktionale Geräte, die alle Sinne und die Beweglichkeit des Kindes fördern, sind wichtig. „Neben fix installierten Spielgeräten wie einer Schaukel, kann der aktive Spielbereich mit mobilen Spielelementen, wie den Materialien einer Bewegungsbaustelle, abwechslungsreich gestaltet werden“, empfiehlt das Kinder-Garten-Buch der niederösterreichischen Landesregierung. Natürlich spielt auch das Alter eine wichtige Rolle. Ab drei Jahren werden Kinder selbstständiger. Bei aller Vorsicht ist es wichtig, dass man ihnen nicht zu viele Schranken setzt, sagen Experten.

Was es beim Thema „Sicherheit der Spielgeräte“ zu beachten gibt:

Spielgeräte wie Klettergerüste, Schaukeln, Wippen und Rutschen bereits beim Kauf auf Qualitäts-Zeichen wie CE oder GS überprüfen. In jedem Fall die Aufbau- und Bedienungsanleitung beachten. Gartengeräte sowie Schubkarre oder Grill haben nichts unter einer Schaukel oder Rutsche zu suchen. Wichtig: weicher Untergrund, Geräte fest verankern und mindestens jedes halbe Jahr auf Schäden, verdächtige Geräusche, scharfe Kanten, spitze Ecken, Fäulnis, Rost, Seilbrüchigkeit und lose Schrauben überprüfen. Ein Rütteltest hilft.
Übrigens: Experten warnen vor Fahrradhelmen wegen Genickverletzungen sowie vor Hals-Schlüsselbändern wegen Erstickungsgefahr. Beide Teile gefährden die Kinder beim Spielen.

Daniel Grosse
Daniel Grosse ist als freier Journalist, Redakteur und Ghostwriter für verschiedene Print - und Online-Medien tätig. Er ist Mitglied des Autorenpools Wortwexxel.
Tags: Kinder, Natur

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