Mit Hormon Yoga durch die Wechseljahre: Ganz entspannt Klimakteriums-Beschwerden vorbeugen und lindern

Reizbarkeit, Hitzewallungen, keine Lust mehr auf Sex? Hormonelle Schwankungen durch die Wechseljahre könnten die Ursache sein. Hormon Yoga hilft, die Beschwerden auf ganz natürliche Weise zu lindern. Die Übungen sind jedoch prinzipiell für Frauen jeden Alters geeignet und fördern grundsätzlich inneres Gleichgewicht und Wohlbefinden.
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von evidero Redaktion
hormon yoga© byheaven - Fotolia.com

Die Übungen und Techniken des Hormon Yoga wirken direkt auf deine Eierstöcke, Nebennieren, die Hirnanhangdrüse und die Schilddrüse. Die Hormonproduktion des weiblichen Körpers wird angeregt, wodurch typische Beschwerden der Wechseljahre gemildert werden können. Doch auch, wenn du dich nicht mit den unangenehmen Seiten des Klimakteriums herumplagst, hilft dir der von Dinah Rodrigues entwickelte Yogastil, zu entspannen und neue Energie zu tanken.

So ist Hormonyoga entstanden

Inzwischen ist Dinah Rodrigues schon über 80 Jahre alt; die Idee für Hormon Yoga bekam sie als 65-Jährige von ihrem Frauenarzt. Dieser zeigte sich erstaunt über den tollen Hormonspiegel der Brasilianerin. Sie verriet ihm ihr Geheimrezept: Yoga.

Als sie ihm erzählte, es sei kein Problem, Yogaübungen gezielt auf den weiblichen Körper und seine Hormonproduktion auszurichten, schlug der Arzt vor, ein solches Trainingsprogramm zu entwickeln. Dinah Rodrigues beherzigte seinen Rat und das Hormon Yoga war geboren. Die Asanas (Yoga-Positionen) werden dabei dynamisch ausgeführt und von einer speziellen Atemtechnik, der “Bhastrika” begleitet.

Hilfe in den Wechseljahren durch Yoga

Während der Wechseljahre, auch Klimakterium genannt, drosselt der weibliche Körper nach und nach die Produktion verschiedener Hormone. Durchschnittlich etwa ab dem 40. Lebensjahr beginnt der Östrogenspiegel zu sinken. In der Folge kann es zu einer Reihe unangenehmer Symptome kommen, zum Beispiel Hitzewallungen, Kopf- und Gelenkschmerzen, Leistungsabfall, Gewichtszunahme, Abgeschlagenheit und trockene Schleimhäute.

Auch seelische Beschwerden wie Reizbarkeit, Unruhe, Konzentrationsprobleme, Antriebslosigkeit und Libidomangel bis hin zu depressiven Verstimmungen und Ängsten sind möglich. Da Hormon Yoga darauf abzielt, die Hormonproduktion anzuregen und den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, kann es dazu beitragen, die Ursachen für diese Symptome zu bekämpfen. Gleichzeitig senkst du dein Risiko, an Osteoporose oder Herz-Kreislaufproblemen zu erkranken.

Hormone aktivieren statt Tabletten

Bei der Hormon Yoga Therapie werden Eierstöcke, Schilddrüse, Hypophyse und Nebennieren durch die Atemtechnik und die Übungen gezielt massiert, um die Hormonproduktion anzuregen. Frauen, die unter Beschwerden während der Wechseljahre leiden, können auf diese Weise um eine medikamentöse Hormontherapie herumkommen.

Auch, wenn du nicht unter Wechseljahresbeschwerden leidest, sondern aus anderen Gründen Probleme mit dem Hormonhaushalt hast, kann dir Hormon Yoga helfen. Vorausgesetzt, du führst die Übungen regelmäßig durch. Solltest du aufgrund hormoneller Schwankungen bereits unter gesundheitlichen Problemen leiden, berate dich vorsichtshalber erst mit deinem Arzt, bevor du dich ins Training stürzt.

“Bhastrika”: Die Blasebalg- oder Feueratmung

Die richtige Atmung ist beim Hormon Yoga sehr wichtig, damit die Organe zur Hormonproduktion angeregt werden. Vor allem die “Bhastrika”-Atemtechnik ist ein wesentlicher Bestandteil des Trainings. Du atmest dabei durch die Nase kräftig in den Bauch ein und aus.

Beim Einatmen dehnst du deine Bauchdecke und der Bauchnabel geht nach vorn, beim Ausatmen ziehst du den Bauch wieder ein und den Bauchnabel in Richtung Wirbelsäule. Achte darauf, den Brustkorb nicht zu bewegen. Diese auch Blasebalg- oder Feueratmung genannte Technik versorgt dich mit Lebensenergie.

Darüber hinaus gibt es noch die “Mulabandha”- und die “Ujjayi”-Atmung. Bei der “Mulabandha”-Technik ziehst du beim Atmen After und Darm zusammen. Dadurch mobilisierst du die Lebensenergie in der Wirbelsäule. Die “Ujjayi”-Technik hemmt den Luftstrom, indem du die Kehle beim Atmen leicht verengst.

Mehr Energie und weniger Stress durch Yoga

Sofern gesundheitlich nichts dagegen spricht, kannst du auch ohne Vorkenntnisse mit Hormon Yoga anfangen. In den ersten Stunden wirst du vielleicht noch etwas Mühe haben, dich bei den Asanas genug zu dehnen und die Positionen längere Zeit zu halten. Doch das wird durch regelmäßiges Training immer besser und einfacher.

Passe die Übungen an deinen Leistungslevel an – dein Yogalehrer hilft dir sicher gern dabei. Bald schon wirst du spüren, wie du plötzlich mehr leisten kannst, sich deine Stimmung hebt und du dich von mehr Lebensenergie durchströmt fühlst.

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