Schlechte Geschenke vermeiden: Die Flop 10 der Weihnachtsgeschenke

Gibt es Dinge, die man niemals verschenken sollte? Ja, und wir zeigen dir, welche das sind. Diese Flop 10 sind die wirklich schlechtesten Geschenke, die man jemandem zu Weihnachten machen kann.
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von evidero Redaktion
Wirklich schlechte Weihnachtsgeschenke© Señorita Kikiosa - Fotolia.com

Noch immer keine Geschenke besorgt? Kein Problem, wir zeigen dir die einfallslosesten und schlechtesten Last-Minute Geschenke, die niemand gerne zu Weihnachten bekommen möchte oder die man wirklich nicht verschenken sollte.

1. Tiere sollte man nicht verschenken

Wünschen sich die Kinder ein süßes Kuschelhäschen oder einen Welpen mit Kulleraugen? Den können sie gerne bekommen, bloß nicht zu Weihnachten! Ein Tier zu besitzen bringt große Verantwortung mit sich. Das muss geplant werden und das Kind muss wirklich verstehen, dass es nun für ein anderes Lebewesen verantwortlich ist. Ansonsten landet der weihnachtliche Neuzugang der Familie beim nächsten Urlaub nämlich am Straßenrand.

Selbiges gibt übrigens nicht nur für Kinder, auch Erwachsene sollten den Kauf eines Haustieres gut vorausplanen und das Tier nicht als Weihnachtsgeschenk nutzen.

Wenn es denn etwas Kuscheliges sein soll, dann begnüge dich vorerst mit einem Stofftier. Vielleicht kann dieses auch mit dem Versprechen verknüpft sein, ein Haustier zu kaufen, wenn die Zeit reif ist.

2. Kein Plastikspielzeug mit giftiger Chemie zu Weihnachten

Immer häufiger werden Giftstoffe in Kinderspielzeug gefunden. Ein ungeeigneteres Geschenk für die Lieben kann es also kaum geben. Nicht nur schadet man damit dem Kind, sondern auch der Umwelt, denn Plastik ist über Jahrzehnte nur langsam abbaubar und dringt letztendlich in Kleinstpartikeln über die Ökosysteme immer mehr in unsere Nahrungskette vor.

Bessere Alternativen sind etwa unbehandeltes Holzspielzeug, Stofftiere oder Bücher. Für die Größeren, die nicht mehr alles in den Mund stecken, darf es auch mal Spielzeug mit Plastikanteil sein, sofern dieses frei von Schadstoffen und hochwertig verarbeitet ist. Auf Billigspielzeug sollte man aus genannten Gründen sowieso verzichten, denn es hält meist nichtmal die Mindest-Schadstoffstandards ein.

3. Falsche Weihnachtsgeschenke für Männer: Krawatte und Co.

Spätestens seit Loriot ist die Krawatte das wohl klischeehafteste Geschenk für den Mann (gleich vor den Socken). Sofern sich Papa, Opa, Onkel, Ehemann, Freund oder sonstiger nicht gerade eine Krawatte (oder ein Paar Socken) gewünscht hat, sollte man wirklich die Finger davon lassen. Nicht nur ist es unter Umständen schwer, den richtigen Geschmack zu treffen, es ist auch einfallslos und noch dazu ein Geschenk, das ihm vorwiegend auf der Arbeit etwas “nützt”.

Verschenke besser etwas, das er sich tatsächlich gewünscht hat, einem Hobby entspricht oder zumindest in der Freizeit nutzbar ist. Und wenn dir wirklich gar nichts einfällt, ist ein Restaurantbesuch mit dir zusammen auf jeden Fall ein besseres Geschenk als eine Krawatte.

4. Nicht das richtige Geschenk für die Frau: Dessous

So wie Männer keine Krawatte bekommen wollen, möchte Frau keine Dessous unter dem Weihnachtsbaum liegen haben (Ausnahme auch hier: Sie hat sie sich gewünscht). Dessous sind zwar ein Geschenk, von dem beide Partner etwas haben, jedoch sollten sie sie dementsprechend auch gemeinsam auswählen. Vielleicht sucht sich die Frau die guten Stücke auch lieber alleine aus, immerhin muss sie sie anziehen – und kann so ihren Freund oder Mann noch überraschen.

Also: Finger weg von Dessous an Weihnachten. Wenn deine Frau oder Freundin unbedingt neue Dessous bekommen soll (und auch will), dann geht doch lieber gemeinsam shoppen.

5. Waffen sind kein Kinderspielzeug

Ein weiteres absolutes No-Go sind Spielzeugwaffen. Egal ob Pistolen, Schwerter oder Bögen – Waffen gehören nicht in Kinderhände, sie sollen Waffen schließlich nicht als Normalität betrachten. Krieg ist kein Spiel.

Wenn deine Kinder ein großes Interesse daran zeigen, zum Beispiel wegen ihrer Freunde, dann schlage ihnen doch vor, echtes Bogenschießen oder Fechten zu üben. Beides sind Sportarten, bei denen zwar auch mit Waffen hantiert wird, jedoch zum sportlichen Selbstzweck und mit Wettkampf- statt echtem Kampfcharakter. Außerdem üben beide Sportarten Kraft, Disziplin und Ausdauer.

6. Flop Geschenk unter dem Weihnachtsbaum: Deko

Bei kaum einem Geschenk ist es so schwer, den Geschmack des anderen zu treffen, wie bei Dekoartikeln. Was der eine als hübsch empfindet, findet der andere zum Schreien hässlich. Hier können wir schneller ins Fettnäpfchen greifen, als das Geschenk ausgepackt wurde.

Wenn der zu Beschenkende ein Deko Fan ist, dann schenke ihm oder ihr doch lieber einen Ausflug in ein besonderes Deko Geschäft, das er noch nicht kennt. So kann direkt die richtige Dekoration ausgesucht werden und falsch geheuchelte Freude bleibt dir erspart.

7. Hygieneartikel sollte man nicht verschenken

Egal ob Deo, Duschgel, elektrische Zahnbürste oder andere Produkte für die Körperpflege: Bei diesen Artikel sollte man wirklich vorsichtig sein, denn es kann schnell mitschwingen, dass man mangelnde Körperhygiene unterstellt. Und das kommt selbstverständlich nicht gut an. Selbst wenn der Beschenkte einem dies nicht unterstellt, ist Deo immer noch ein sehr einfallsloses Geschenk (auch hier gilt natürlich die Ausnahme, falls es gewünscht wurde).

Auch Parfüm, das zwar eigentlich ein qualitativ hochwertigeres Produkt ist, ist kritisch, denn den richtigen Duft zu finden ist fast ebenso schwer wie das richtige Deko. Sofern also nichts konkretes geäußert wurde, mache besser einen großen Bogen um Drogeriemärkte.

8. Ratgeber sind kein gutes Geschenk

Ratgeber oder Selbsthilfebücher fallen in dieselbe Kategorie wie Deo und Co.: Sie suggerieren, dass mit dem Empfänger des Geschenkes etwas nicht stimmt. Anstatt “Du riechst nicht gut” beim Deo drücken sie aus “Da solltest du aber mal etwas verändern”. Zwar kann man Ratgeber durchaus verschenken, jedoch besser zu einem anderen Anlass oder wenn man sich über das Thema gerade unterhalten hat.

Gute Alternative: Verschenke Zeit mit dir selbst, vielleicht bei einem Ausflug, einem Konzertbesuch oder Ähnlichem. Denn der beste Ratgeber ist immer noch ein guter Freund oder Partner.

9. Süßigkeiten sind ein Standardgeschenk, aber ein schlechtes

Bei fast jedem Geschenk findet man einen Schokoweihnachtsmann, Pralinen, Konfekt oder Weingummi als kleine Beigabe. In den meisten dieser Süßwaren ist viel Zucker enthalten, von dem die meisten sowieso schon zu viel zu sich nehmen. Er schadet nicht nur den Zähnen, sondern auch der allgemeinen Gesundheit, denn Zucker wird für viele Krankheiten verantwortlich gemacht, etwa Diabetes, Übergewicht oder gar Krebs.

Wenn du eine kleine Beigabe zu deinem Geschenk haben möchtest, dann backe doch selbst ein paar Kekse – aber ohne Zucker oder zumindest mit weniger, als das Rezept vorgibt. Hier findest du leckere Rezepte dafür.

10. Kein Geschenk gefunden? Verschenke (k)einen Gutschein

Wer überhaupt keine Idee hat, was er verschenken soll, greift gerne einmal zu einem Gutschein. Theoretisch ist das natürlich nicht dumm, immerhin kann derjenige sich dann wirklich das kaufen, was er gerne haben möchte. Es setzt jedoch ein sehr konkretes Preisschild auf das Weihnachtsfest: “So viel bist du mir wert” – das kann schnell in die Hose gehen. Und nicht nur das, immerhin drückt ein Gutschein auch aus “Ich habe keine Ahnung, was ich dir schenken soll”.

Wenn uns wirklich ein völliges Blackout überrascht, dann ist das äußerste der Gefühle ein selbst gebastelter oder entworfener Gutschein etwa für einen gemeinsamen Abend oder eine Unternehmung. So verknüpft man einen Gutschein mit gemeinsamer Zeit und daraus kann noch ein sehr schönes Geschenk entstehen.

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