Werde glücklich durch weniger jammern: 5 Zeichen, dass du dich zu viel beschwerst

Wir sind glücklicher mit uns selbst und im Umgang mit anderen, wenn wir uns weniger beschweren
Gina Capitoni
von Gina Capitoni
Weniger meckern und zufriedener sein© Pixaby

Wir tun es alle. Das Beschweren. Angefangen vom Wetter, über das Verhalten von anderen bis hin zu völlig Belanglosem. Oder wir nörgeln an uns selber rum. Hast du dich schon mal gefragt wie oft du dich am Tag beschwerst? Gedanklich und laut ausgesprochen macht das eine schöne Summe am Tag. Denn wir nehmen es oft gar nicht mehr richtig wahr und es wird zu einer Schleife der Beschwerde. Es ist ein Teil unseres Daseins, Gewohnheit. Und du denkst dir sicherlich gerade, dass du bestimmt nicht zu denen gehörst, die sich ständig beschweren. Hier sind 5 Zeichen, die dir vielleicht die Augen öffnen:

1. Menschen weisen dich auf dein Beschwerde-Verhalten hin

Das nörgeln, jammern und beschweren betrifft nicht nur dich und deine Weltanschauung, sondern auch die Menschen um dich herum. Und ehrliche Freunde oder die Familie fangen an, dich darauf hinzuweisen. Vielleicht verpacken sie es in einen Witz oder sie sind ziemlich direkt.

Aber es wird früher oder später passieren. Anstatt sich nämlich über einen tollen neuen Job zu freuen oder ein erstes Date, wird auch da wieder rumgenörgelt und es wird Zeit, deine Perspektive zu überdenken.

2. Du hast Schwierigkeiten, loszulassen und Dinge zu akzeptieren

Wenn du dazu neigst, das Glas halb leer statt halb voll zu sehen, dann weißt du bestimmt auch schon ohne Hinweis von außen, was los ist. In allem und jedem etwas negatives regelrecht zu “finden” wird eine Art Hobby. Die Erweiterung der Angewohnheit, gerne zu nörgeln.

Klar findet man in einer unperfekten Welt immer etwas was schief läuft, aber sich das immer wieder hervorzurufen, hält dich davon ab, auch mal das Schöne wahrzunehmen. Menschen und Dinge einfach zu akzeptieren wie sie sind kann gut tun und bringt mehr Perspektive und Liebe ins Leben.

Mit Meditation erreichst du einen klaren ruhigen Geist und wenn du dazu noch eine andere Art findest, dich zu entspannen, haben Geist, Körper und Seele Zeit für Reflexion. Denn nur dann können wir herausfinden, wieso wir das Glas als halb leer betrachten. Ein Bewusst-SEIN schaffen ist der erste Schritt, nicht immer nach dem Negativen zu suchen und vor deiner nächsten Reaktion auf etwas kurz inne zu halten.

Weniger negative Erwartungen führen dazu, das Gute zu sehen und zu spüren. Be happy! Das gilt auch für die Gedanken oder laut ausgesprochenen Aussagen über dich selbst und dein Äußeres. Schluss damit! Akzeptanz und Komplimente bringen dich weiter und lassen dich strahlen. Sei nett zu dir selbst!

3. Du hast diesen einen Freund, der auch viel jammert

Sieh dir einmal die Menschen an, die die meiste Zeit mit dir verbringen. Neigt eine (oder gar mehrere) Person(en) auch dazu, zu viel zu jammern und sich ständig zu beschweren? Trefft ihr euch oft und nörgelt gerne den ganzen Abend?

Es muss noch nichtmal eine schlechte Stimmung dabei herrschen, es kann anstecken rumzumeckern, viele fühlen sich gut, wenn sie andere schlecht reden und sich darin zu bestärken, wie unfair die Welt und die anderen doch sind.

Einfach mal die nächste Verabredung beobachten, das Nörgeln reduzieren und überlegen, was man konstruktiv verändern könnte, sodass sich das Jammern von selbst auflöst. Oft ist es nämlich die Angst vor Veränderung, die einen aufhält und lieber weiter nörgeln lässt.

4. Menschen beginnen, dich zu meiden

Wenn du bemerkst, dass Freunde, Kollegen und Verwandte anfangen, dich zu meiden, dann ist das ein offensichtliches Zeichen. Wenn du als negativer Mensch wahrgenommen wirst, der bei Begegnungen und Parties schlechte Laune verbreitet, ist es ganz natürlich, dass sich Leute von dir abwenden.

Das klingt jetzt erstmal hart, ist aber ein ganz natürlicher Prozess. Wir fühlen uns unbewusst und bewusst zu fröhlichen Menschen mehr hingezogen, da sie Gutes in uns selbst anregen und uns mit ihrem Verhalten anstecken. Genauso anders herum: Schlechte Stimmung und Rumjammern stecken genauso an.

Wenn es dir auffällt, sei ehrlich zu dir und bitte um Ehrlichkeit von deinem Umfeld. So kannst du daran arbeiten und das Problem ergründen. Auch hier gilt: Beobachten, Geduldig sein, herausfinden was es auslöst und was du brauchst.

5. Du siehst überall Hindernisse – Angst vor Veränderung

Was ist die Basis deiner Perspektive? Siehst du die Zukunft und Aufgaben, die auf dich warten, als Hindernisse an? Wertest du sie eher als positive Herausforderung oder negativ belastete Proben? Ein chronisches Beschwerde-Verhalten lässt oft Probleme entstehen, wo keine sind – und jede Veränderung wirkt unmöglich.

Es fängt schon mit dem Gedanken an “Meinen Traumpartner bekomme ich sowieso nie” oder “Den Job geben sie mir eh nicht”. Eine neue Perspektive und Einstellung zu bekommen erfordert etwas Mut, Reflexion und Selbstliebe, aber es lohnt sich. Es braucht manchmal nur eine Prise Optimismus oder ein gutes positives Gespräch, um die Last und die Effekte der Beschwerde zu minimieren.

Gina Capitoni
Expertin: Gina Capitoni
Gina Capitoni schreibt seit 2015 für evidero über Ernährung. Sie ist Ernährungsexpertin, Yogalehrerin und veranstaltet Food-events...
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