Heuschnupfen im Mai: Diese Pollen können dir im Mai Ärger bereiten

Der Wonnemonat Mai hat es für Allergiker in sich, denn die Blütesaison der Gräser beginnt. Diese sind starke Allergieauslöser. Aber auch andere Pflanzen mit Allergierisiko blühen im Mai.
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von evidero Redaktion
Pollenflug im Mai© Balazs Kovacs Images - Fotolia.com

Im Frühjahr geht die Heuschnupfen-Saison erst richtig los. Nachdem wir euch letzten Monat schon gezeigt haben, auf welche Pollen ihr bisher besonders achten solltet, zeigen wir euch heute, welche Pflanzen jetzt im Mai ihre Hauptblütezeit haben.

Der Wonnemonat Mai hat leider nicht nur Liebe in der Luft zu bieten, sondern auch eine Menge Pollen. Wenn du schon weißt, dass du auf Pollen und Blüten allergisch bist, ist es nützlich, zu wissen, wann genau die Allergieauslöser blühen. Dabei gibt es natürlich immer auch eine Hauptblütezeit, in der man besonders vorsichtig sein sollte. Diese acht Pflanzen haben ihre im Mai.

Was blüht auf Mai? Darauf müssen Allergiker jetzt achten!

1. Gräser als Allergieauslöser Nummer Eins

Die fast 8000 verschiedenen Grasarten machen den meisten Allergikern schwer zu schaffen. Auf Grund der hohen Artenvielfalt können die letzten Blüher sogar noch bis November für Heuschnupfen sorgen. Das Problem bei den Pflanzen ist, dass die allergieauslösenden Stoffe überall in den Pflanzen enthalten sind. So sorgen nicht nur die Pollen für Heuschnupfen, sondern auch Flüssigkeiten, die in kleinen Tröpfchen beim Schneiden der Gräser austreten.

Die Pflanzen gehen mit fast all ihren Artgenossen untereinander allergische Kreuzreaktionen ein.

2. Häufige Reaktionen auf den Wegerich

Es gibt viele verschiedene Arten des Wegerichs, wobei vermutlich Spitz- und Breitwegerich am bekanntesten sind. Mit einer Flugzeit von Mitte März bis Ende September schweben Wegerich-Pollen besonders lange in der Luft und können bei Allergikern für Probleme sorgen. Es kommen auch Lebensmittel-Kreuzreaktionen mit Sellerie, Knoblauch, Anis, Curry oder Paprika vor.

3. Ampfer-Pollen gelten als harmlos

Den Ampfer können wir auf feuchten Wiesen oder Äckern finden. Sein allergenes Riksiko ist sehr gering und es sind auch keine Kreuzreaktionen mit anderen Stoffen bekannt.

4. Keine Angst vor der Fichte

Die Fichte blüht zwischen April und Juni. Da die Pollen nicht über Insekten, sondern durch den Wind verbreitet werden, müssen besonders viele produziert werden. Zum Glück haben diese aber eine größere Struktur, so dass sie Allergikern keine Probleme bereiten können. Meist reizen nur sehr kleine Pollen unsere Schleimhäute.

5. Hopfen-Allergie meistens in Anbaugebieten

Hopfen-Pollen gehören nicht zu den Top-Allergieauslösern in Deutschland, führen aber vermehrt in den Anbaugebieten der Kletterpflanzen zu allergischen Reaktionen. Außerdem sind Kreuzreaktionen mit den Pollen der Erle, Hainbuche und Birke bekannt.

6. Akazie hat hohes allergenes Potential

Allergiker sollten in der Hauptblütezeit der Akazie von Mai bis Juni aufpassen. Die Blüten des Mimosengewächses produzieren eine hohe Anzahl an Pollen und können deswegen für juckende Augen und Haut-Irritationen sorgen.

7. Rosskastanie reizen nur in unmittelbarer Nähe

Die Pollen der Rosskastanie werden von Insekten und nicht vom Wind transportiert. Somit befinden sich nicht sonderlich viele Pollen in der Luft und Allergiker brauchen sich nicht allzu große Sorgen machen. Nur wer sich direkt neben einem Kastanienbaum aufhält, dem könnte die Nase laufen.

8. Kiefer

Der Pollenflug der Kiefer variiert von Jahr zu Jahr, liegt aber meistens zwischen Mai und August. Die Blüten der Pflanze ärgern meistens eher Hausbesitzer als Allergiker, da sie an Hauswänden und Fenstern kleben bleiben. Eine Allergie gegen Kiefer-Pollen kommt eher selten vor.

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Tipp
gegen die Allergie