Gewohnheiten ändern: Glücksgewohnheiten – 8 Schritte in ein Leben, das du liebst

Unsere Handlungen formen Gewohnheiten und unsere Gewohnheiten formen unser Leben. 9 Schritte zur Umsetzung von positiven Gewohnheiten für ein glückliches Leben.
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von evidero Redaktion
Glücklich durch neue Gewohnheiten wie Joggen© Alliance - Fotolia.com

Unsere guten Vorsätze zum Jahresbeginn zeigen: Eigentlich wissen wir, was uns gut tut und glücklich macht. Trotzdem fällt die Umsetzung von gesunden, positiven Gewohnheiten schwer: Der innere Schweinehund mag Veränderungen nicht allzu gerne und so passiert es Jahr für Jahr, dass wir schnell wieder in unseren alten Trott zurück fallen. Mit diesen 8 Schritten wird es dir leichter fallen, deine Gewohnheiten zu ändern.

Wir können unser Leben glücklicher gestalten, indem wir unsere negativen Gewohnheiten ablegen und stattdessen positive Handlungweisen in unseren Alltag integrieren. So funktioniert’s:

1. MOTIVATION, AKTION, ZIEL – Die drei Zutaten für neue Gewohnheiten

Es ist ein beliebter Mythos, dass es nur 21 Tage brauche, um eine neue Gewohnheit zu formen. Manche sprechen von sieben Wochen, also 49 Tagen. Es ist leider ein Irrglaube, dass man sich nur eine bestimmte (und vergleichsweise geringe) Anzahl von Tagen disziplinieren müsse, bis eine Handlung in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Die Gewohnheiten, die wir uns neu aneignen möchten, sind eng mit unserer Motivation und unseren Zielen verwoben. Ein Ziel motiviert uns, aktiv zu werden. Aktiv zu sein, motiviert uns, ein Ziel erreichen. Das gilt bis zur Erreichung des Ziels und darüberhinaus, um das Erreichte aufrecht zu erhalten.

2. DREAM BIG – Große Ziele spornen uns an, durchzuhalten

Pschologische Studien zur Motivation zeigen, dass abstraktes Denken ein effektiver Weg ist, um Disziplin zu entwickeln. In anderen Worten: Suche dir große Ziele, die dich gleichzeitig herausfordern und begeistern.

Ein Marathon ist nach dieser Theorie ein größere Motivation als der jährliche 5 km-Lauf deiner Firma. Große Träume motivieren große Taten: Gib dir die Chance, über dich selbst hinauszuwachsen und dein Gehirn wird sich im Kampf gegen den inneren Schweinehund an deine Seite stellen: Herausforderung angenommen!

3. SETZE MICRO UND MACRO ZIELE – Die Balance aus Träumen und Alltagshandlungen

Die schönsten Träume scheitern daran, dass sie nie in eine physische Realität übersetzt werden. Um Ziele zu erreichen, benötigen wir beides: Eine klare innere Vorstellung von dem Ziel und deren Übersetzung in konkrete Handlungen.

Der beste Weg, um die Balance zwischen unseren Träumen und unseren Alltagshandlungen herzustellen: Setze dir ein Macro-Ziel, dass du eines Tages erreichen möchtest. Und dann setze dir Micro-Ziele: Kleine konkrete Aufgaben, die du jeden Tag erfüllen musst, um deinen großen Traum irgendwann wahr werden zu lassen.

4. FRAGE DICH “WARUM?” – Klarheit in den Zielen stärken deine Motivation

Wenn du eine neue Gewohnheit formen möchtest, dann halte dir regelmäßig dein Ziel vor Augen. Frage dich immer wieder, warum du die neue Gewohnheit in dein Leben integrierst und was dein langfristiger Zugewinn sein wird – und sei ehrlich zu dir. Ohne klare Ziele wird deine neue Gewohnheit schwächeln und es wird schwer sein, durchzuhalten.

5. LERNE AUS RÜCKSCHLÄGEN – Stolperfallen zeigen uns den Weg zum Ziel

Bereite dich auf Rückschläge und frustrierende Momente vor. Anstatt dich in diesen Momenten selbst zu schimpfen oder gar vorschnell aufzugeben, beschäftige dich mit dem, was du routinemäßig direkt vor der neuen Handlung tust, die du als Gewohnheit etablieren möchtest.

Welche Gedanken oder welche äußeren Bedingungen haben es dir schwer gemacht, deiner neuen Gewohnheit zu folgen? Mit jeder neuen Stolperfalle, die du entdeckst, lernst du mehr über dich und welche Bedingungen du für dich erschaffen kannst, um durchzuhalten.

6. ENTWICKLE FESTE ABLÄUFE – Mach dir das Leben leichter und nimm dir einige Entscheidungen ab

Routine tut uns gut und spart Kräfte. Von einer morgendlichen Routine über Tagesabläufe und einer Routine am Abend: Gönne dir, bestimmte Dinge einfach blind zu wiederholen, ohne darüber nachdenken und immer wieder neue Entscheidungen treffen zu müssen.

Zumindest bei den trivialen Dingen des Lebens, die uns täglich begegnen, kannst du dir diese Energie sparen und für Wichtigeres aufheben: Für die Durchsetzung neuer Gewohnheiten, zum Beispiel.

7. VISUALISIERE DEINE TRÄUME – Male dir deine Ziele in den schillerndsten Farben aus

Lasse dein Ziel immer wieder vor deinem geistigen Auge lebendig werden. Male dir in den schillerndsten Farben aus, wie du dich fühlen wirst, wenn die neue Gewohnheit eines Tages ein fester Bestandteil deines Alltags ist. Dann plane die notwendigen Schritte zur Erreichung des Ziels und stell dir vor, wie du deine Pläne umsetzt. Wie der ehemalige US-Präsident Eisenhower sehr richtig feststellte: “Pläne ansich sind wertlos, aber Pläne schmieden ist Alles.

8. SUCH DIR VERBÜNDETE – Glücksgewohnheiten lassen sich gemeinsam leichter umsetzen

Lasse jemanden aus deinem Freundes- oder Familienkreis an deinem neuen Weg teilhaben. Am besten suchst du dir jemanden, der ebenfalls daran interessiert ist, einige gesunde und glücklichmachende Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren.

Erstellt gemeinsam eine Liste. Und dann tauscht euch über euren Weg aus: Eure Erkenntnisse und Erfahrungen. Die größten Herausforderungen und wie ihr sie gemeistert habt. Feiert euch gegenseitig für Erfolge. Ermutigt und inspiriert euch gegenseitig auf Eurem Weg, mit immer mehr Glücksgewohnheiten euer Leben positiv zu gestalten.

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