Handy-Etikette im Büro: 6 Gründe, das Smartphone nicht mit in Meetings zu nehmen

Das Smartphone muss draußen bleiben. Zur Meeting-Kultur und Handy-Etikette eines Unternehmens gehört der bewusste Umgang mit Smartphones.
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von evidero Redaktion
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Für viele ist es längst eine Selbstverständlichkeit, das Smartphone mit in Meetings zu nehmen, es aber nicht auszuschalten, sondern nur lautlos zu stellen. Doch je länger das Meeting, desto größer die Versuchung, auf das Smartphone zu schielen – mal eben unauffällig E-Mails checken, einen Termin per SMS bestätigen, Newsticker, Aktienkurse…

Doch wie wirken wir dabei auf unsere Kollegen und Vorgesetzten? Stressen wir uns nicht selbst, weil wir immer das Gefühl haben, die Zeit effizienter nutzen zu müssen? Oder zeigen wir besonderen Arbeitseinsatz und Multitasking-Talente, wenn wir in Meetings mit unserem Smartphone zu Gange sind?

Wer schon mal selbst ein Meeting geleitet hat, sein Konzept oder seine Ideen vorgetragen und andere dabei beobachtet hat, wie sie mit dem Handy hantieren, ist wahrscheinlich alles andere als begeistert. Das kommt nämlich bei Kollegen und Vorgesetzten überhaupt nicht gut an und lässt eher auf einen Mangel an Charaktereigenschaften schließen.

In den USA machen sogar Schilder mit durchgestrichenen Handys und dem Schriftzug “No weapons allowed” auf den Verzicht des “cell phone” aufmerksam. Vor allem erfolgreiche Menschen tendieren dazu, ihr Smartphone gar nicht erst in Meetings mitzunehmen. Denn sie wissen offensichtlich, welche sechs Mängel sich dort offenbaren:

Ein Smartphone im Meeting zeigt:

1. Mangel an Respekt

Anscheinend ist die Information auf dem Smartphone in diesem Moment wichtiger als die Informationen im Meeting und somit auch die Menschen im Meeting.

2.  Mangel an Aufmerksamkeit

Es fällt uns schwer, den Fokus auf nur eine Sache zu richten.

3.  Mangel an Zuhören

Wir hören nicht aktiv zu, sodass sich niemand um uns herum gehört fühlt.

4.  Mangel an Kontrolle

Wie eine moderne Variante des Pawlowschen Hundes reagieren wir auf das Brummen des Handys und greifen danach, anstatt es zu ignorieren.

5.  Mangel an Selbsterkenntnis

Wir erkennen nicht, wie lächerlich unser Verhalten auf andere wirkt, wenn wir es mit dem Smartphone in Meetings übertreiben.

6.  Mangel an sozialem Bewusstsein

Wir sind uns nicht darüber im Klaren, dass wir mit unserem Verhalten die anderen Teilnehmer in diesem Moment beeinflussen.

Die richtige Meeting Etikette

Stattdessen gibt es ganz einfache Punkte, die wir befolgen können, um nicht nur im Meeting besser wahrgenommen zu werden und Pluspunkte zu sammeln, sondern auch die Kollegen besser zu motivieren und das Ergebnis der Versammlung konstruktiver werden zu lassen.

Dazu gehört zum Beispiel, andere nicht zu unterbrechen, nicht mit dem Nachbarn zu reden oder das Meeting zu früh zu verlassen. Eigentlich Dinge, die selbstverständlich sein sollten. Um das Meeting aktiv zu verbessern kann man ganz einfach häufiger einmal lächeln, weil dies Glückshormone ausschüttet. Wenn die Möglichkeit besteht, kann man auch auf und ab gehen oder im Stehen teilnehmen – Bewegung erhöht die Konzentration und Kreativität. Dafür muss man jedoch zuvor den passenden Rahmen abstecken.

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