Eine Sitzung im Bodytalk: Was sich durch eine Body-­Talk Sitzung ver­ändern kann

Im zweiten Teil unserer Reihe zu BodyTalk werden spezielle Techniken der bewusstseins-basierten Gesundheitsfürsorge erklärt.
von Ute Wotsch
Ablauf einer Bodytalk Sitzung© iko - Fotolia.com

Im ersten Teil unserer BodyTalk-Reihe haben wir die Grundzüge der bewusstseins-basierten Gesundheitsfürsorge kennen gerlernt. Heute erfahren wir, wie die BodyTalk- Balance weitergeht und was sich dadurch für die Klientin verändert hat.

Die Klientin liegt bequem auf der Liege. Ich habe durch meine Abfrage eine Verknüpfung zur Kindheit der Klientin spüren können. Außerdem konnte ich im Bereich der Organe eine Verknüpfung zwischen Wut und Toxinen herstellen, was mir die Klientin auch durch Auskunft über ihre Leberwerte bestätigt.

Durch Klopfen und Tippen wird der Körper gescannt

Es folgen weitere Vernetzungen, zum Teil sind es Themen, zu denen meine Klientin sofort eine Assoziation hat, manches Mal aber auch nicht. Anschließend führe ich die speziellen BodyTalk-Techniken aus: durch vertiefte Atmung, Berührung und Tippen auf Kopf (Gehirn) und Brustbein (Herz) wird die Schaltzentrale der Klientin stimuliert und dazu angeregt, den Ist-Zustand ihres Gesamtsystems neu zu bewerten. Begleitende Symptome machen sich auf einmal bemerkbar — wie Magengrummeln, heftiges Gähnen, Aufstoßen und Kälteempfinden. Ich erkläre meiner Klientin, dass das „eingefrorene“ Thema in ihrem Unterbewusstsein wach gerüttelt worden sei. Folglich seien die körperlichen Begleiterscheinungen ein Indiz dafür, dass ihr Körper eine energetische, bewusstseins-basierte Neuprogrammierung vornehme. Auf diese Weise würden die Selbstheilungs-Kräfte aktiviert, die kommunikativen Bahnen zwischen den angesprochenen Bereichen optimiert und auf Herzebene gespeichert. Zum Schluss frage ich nach, ob eine weitere Behandlung erforderlich sei? Das Handgelenk der Klientin bejaht und bestätigt „in 4 Wochen“.

„Schmerzen sind zu 95% (verdrängte) Emotionen auf Abwegen” (Dr. John Veltheim)

Wochen später sitzt mir dieselbe Klientin wieder gegenüber. Ich frage nach, wie es ihr in der Zwischenzeit ergangen sei, welche Themen sich gezeigt hätten. Schließlich würde jede BodyTalk-Balance so lange nachwirken, bis der Körper alle vorgenommen Optimierungen integriert habe. Die Klientin erzählt mir, dass sie sich unmittelbar nach der Sitzung und auch an den Folgetagen wesentlich ausgeglichener, irgendwie aufgeräumter gefühlt habe. Zudem habe sie ein Gespräch mit ihrem Vater gesucht, der ihr bestätigte, dass sie in der Tat ein sehr ordentliches Kind gewesen sei. Verblüffend ist nur, dass sie selbst sich absolut nicht mehr daran erinnern konnte. Die Erinnerung an ein akkurat aufgeräumtes Kinderzimmer war aus ihrem Bewusstsein komplett gelöscht. Mit der BodyTalk-Balance wurde diese „noch-aktive“ Erinnerung wieder ins Bewusstsein geholt. So auch die alte, in ihr noch schlummernde Wut auf den Vater. Ihr wurde nach und nach klar, dass sie aus Angst vor Verärgerung und Zurückweisung stets bemüht war, dem Vater alles recht zu machen. Sie gestand sich ein, dass der Lebensweg, den sie befolge, vielmehr der ihres Vaters als ihr eigener sei. Eine traurige Erkenntnis im Alter von 38 Jahren. Aber eine Erkenntnis, die die Chance bereithält, endlich die nötigen Veränderungen vorzunehmen — frei nach dem Motto: „Besser JETZT als nie!“

Der Ursprung des BodyTalk-Systems

Entwickelt hat das BodyTalk-System der Australier Dr. John Veltheim Mitte der 90er Jahre, um die dem Menschen innewohnenden Heilungsfunktionen auf physischer, mentaler, emotionaler und energetischer Ebene wieder zu stärken. Er vereint darin das Wissen und die Erfahrung aus traditioneller chinesischer Medizin, westlicher Medizin, Kinesiologie, Quantenphysik, indischer Philosophie und Yoga.

Ute Wotsch ist Diplom-Kauffrau und arbeitet als Bewusstseinscoach in Köln. Getreu dem Leitgedanken: „Wer andere kennt, ist klug, wer sich selber kennt,ist weise“ praktiziert sie diese taoistische Lebensweisheit mit vollem Enthusiasmus...