Beruf oder Berufung: Machst du noch einen Beruf oder lebst du schon deine Berufung?

Ist dein Beruf auch deine Berufung? Die eigene Berufung zu finden ist nicht schwer, wenn man sich bestimmte Fragen stellt. Man muss auf die innere Stimme hören.
von Birgit S. Schachner
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Ist dein Job Beruf oder Berufung? Das ist eine elementare Frage, wenn es um die Zufriedenheit im Job geht. Coach und Beraterin Birgit S. Schachner stellt dir elementare Fragen, die dich zu deiner Berufung führen.

Natürlich ist es trendy, die Unterscheidung zwischen Beruf und Berufung hervorzuheben. Ursprünglich sind beide Worte ähnlichen Inhalts. Heute jedoch gelangt so manch einer zu der Erkenntnis, er müsse plötzlich seinen gelernten Beruf an den Nagel hängen, um seiner Berufung zu folgen. Ich sage: Nicht unbedingt.

Bestimmt hast du schon gemerkt: In beiden Worten steckt das Wort „Ruf“ drin. Wer hier ruft ist unsere innere Stimme, unsere Seele. Manche Menschen sind von Anfang an mit ihr verbunden und folgen dieser Stimme, gehen ihren Weg und leben glücklich.

Manche hören diese Stimme nie und leben trotzdem zufrieden ihr Leben. Viele jedoch werden durch schwierige Lebensumstände oder sogar schwere Krisen irgendwann dazu gezwungen, aufzuhorchen und etwas in ihrem Leben zu ändern. Dann heißt es: Irgendetwas „stimmt“ nicht mehr. Und tatsächlich: Man hat nicht auf die innere „Stimme“ gehört.

Diese Fragen helfen dabei, die eigene Berufung zu finden

  • Wofür brenne ich?
  • Was sind meine Talente/Interessen/Hobbies?
  • Was sind meine (Kindheits-)Träume?
  • Was möchte ich in meinem Leben noch erreichen?
  • Wie bedeutet Glück für mich?
  • Wie sieht ein idealer Arbeitstag für mich aus?

Um diese und andere interessante Fragen zu beantworten, unterstützen dich Berater und Coaches. Nicht ohne Grund sind in den letzten Jahren die Berater, die andere zu ihrer Berufung führen, wie Pilze aus dem Boden geschossen. Immer mehr Menschen wollen sinnvoll leben und möchten herausfinden, wie das geht. Wenn ich meine Berufung lebe, dann setze ich meine Lebenskraft bestmöglich und effizient ein und mein Leben ist nicht verschwendet. Im besten Fall diene ich damit auch noch anderen Bewohnern des Planeten.

Das soll jedoch nicht heißen, dass jetzt alle Berater werden sollen. Vielleicht reicht es auch schon, ein Bienenvolk zu kaufen oder anderen vom Aussterben bedrohten Tieren zu helfen. Die Berufung muss ja nichts sein, was ich dann jeden Tag ausübe. Sie kann auch darin bestehen, eine lang ersehnte Reise zu unternehmen oder den Job zu behalten, aber von nun an freundlich lächelnd ins Büro zu gehen.

Berufung finden kann somit auch in kleinen Dingen zum Ausdruck kommen. Ich kann einen „einfachen“ Beruf mit soviel Hingabe ausüben, dass mein Herz total erfüllt ist. Und genau das ist es, worauf es ankommt: Handle ich in Einklang mit meinem Wesenskern, so habe ich meine Berufung gefunden.

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