Zufriedenheit an Weihnachten: 5 Tipps, um an Weihnachten zufrieden zu sein

Weihnachten: Fest der Liebe oder stressigste Zeit des Jahres? Um die Feiertage zufrieden zu verbringen, hilft es, an der eigenen Einstellung zu arbeiten.
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von evidero Redaktion
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Eigentlich ist Weihnachten die Zeit des Friedens, in der wir uns Gutes tun und uns gegenseitig beschenken – Grund genug, dass es uns gut gehen sollte und wir zufrieden sind. Dennoch kommt gerade an den Feiertagen häufig Streit, Stress und damit Unzufriedenheit auf. Mit diesen Methoden kannst du dem begegnen.

1. Kein Streit an Weihnachten durch eine Weihnachtskonferenz

Um die größten Konflikte an Weihnachten zu vermeiden, lohnt es sich, im Vorfeld mit allen Beteiligten zu besprechen und herauszufinden, was sie sich unter einem schönen Fest vorstellen. Jeder darf ehrlich sagen, was er denkt und alle können zu Wort kommen. So weiß jeder, was der andere sich wünscht oder vorstellen kann.

Anschließend kann man gemeinsam überlegen, welche Wünsche auf welche Art und Weise umsetzbar sind. Vielleicht kann nicht jeder Wunsch in seiner Gänze berücksichtigt werden, etwa, wenn zwei Personen sich das exakte Gegenteil vom Wunsch des anderen vorstellen. In diesem Fall kann man sich zum Beispiel eignen, nur einen der Wünsche umzusetzen und den anderen aufs nächste Jahr zu verschieben.

2. Falsches Geschenk bekommen und unzufrieden? Tausch es einfach!

Natürlich kann es passieren, dass man etwas geschenkt bekommt, das man schon hat oder das einem nicht gefällt. Das ist aber kein Grund, unzufrieden zu werden – versuche, dir bewusst zu machen, dass dir der Schenkende eine Freude machen wollte. Die meisten Dinge kann man auch umtauschen und sich nun aussuchen, was man wirklich haben wollte. In der heutigen Zeit ist das völlig unproblematisch, denn meist gibt es ein 14tägiges Rückgaberecht. Solange ihr den Kassenzettel noch habt natürlich!

Falls ihr den Kassenzettel nicht mehr haben solltet oder die Frist bereits abgelaufen ist, gibt es Tausch- oder Verschenk-Börsen im Internet, bei denen die Geschenke einen dankbaren Abnehmer finden können. Irgendjemanden gibt es auf jeden Fall, den das Produkt interessiert, das dir nicht gefällt. Und wer weiß, vielleicht hat diese Person ja etwas anzubieten, das du gerne hättest.

3. An Weihnachten muss man auch “Nein” sagen können

Wenn du dich zwischenzeitlich so fühlst, als könntest du nicht mehr selbst über deine Zeit bestimmen, mache dir bewusst, dass du jederzeit die Möglichkeit hast, “Nein” zu sagen oder dein Programm zu ändern. Natürlich kann es sein, dass dies jemanden verärgern würde.

Meist reicht aber schon das Bewusstsein dieser Möglichkeit aus, um dein Wohlbefinden wieder herzustellen, so dass du dein Programm gar nicht tatsächlich ändern musst. Ansonsten gilt: Wenn du selbst keine Lust auf ein Treffen hast, wird auch der andere wenig Freude daran haben. Vielleicht wäre es also besser, etwas zu verschieben.

4. Die Feiertage ohne zu hohe Erwartungen erleben macht zufriedener

Das größte Problem an Weihnachten sind die Erwartungen, die wir an dieses Fest stellen. Da Weihnachten den Ruf von Gemütlichkeit und Freude hat, erwarten wir, dass an den Feiertagen alles harmonisch und friedlich verläuft. Doch je höher unsere Erwartungen sind, desto eher können diese auch enttäuscht werden. Dasselbe Phänomen kennst du bestimmt auch von Kinofilmen – je mehr ein Film im Vorhinein gelobt wird, desto schneller kann es passieren, dass man ihn hinterher weniger gut findet, als erwartet.

Versuche, dich einfach überraschen zu lassen. Du weißt nicht genau, wie die Feiertage ablaufen werden, also erhoffe dir nicht zu viel, aber male dir auch keine katastrophalen Szenarien aus. So kannst du dich mehr darüber freuen, wenn die Zeit besonders schön wird, bist aber auch nicht enttäuscht, wenn etwas nicht so gut läuft.

5. Zufriedener an den Feiertagen durch Mäßigung

Viele von uns tendieren an Weihnachten zu einem Konsumrausch: Es wird besonders viel gegessen, getrunken und Geld ausgegeben. Laut Datenerhebung liegen die geplanten Ausgaben für Weihnachtsgeschenke jedes Jahr zwischen 200 und 300 Euro. Auf diese hohen Ausgaben folgt häufig ein schlechtes Gewissen und damit auch Unzufriedenheit.

Besser wäre es, von Anfang an Maß zu halten und es beim Essen und Einkaufen nicht zu übertreiben. Das heißt nicht, dass man nicht genießen darf, Genuss ist sogar sehr wichtig! Jedoch bewusst und in einem vernünftigen Rahmen.

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