Raus aus der Opferrolle: 5 Wege, selbst über dein Schicksal zu entscheiden

Weder andere Menschen noch äussere Umstände müssen über uns bestimmen. Du kannst dein Schicksal selbst in die Hand nehmen, wenn du es nur wagst.
von Sophia Reschke
Selbst entscheiden© Patrizia Tilly - Fotolia.com

Es ist immer einfach, sich als Opfer des eigenen Lebens zu sehen, denn nichts zu ändern ist bequemer. Gerade jetzt ist es Zeit, sich dessen bewusst zu werden und aktiv etwas zu verändern. Unsere Expertin und Lifecoach Sophia Reschke hat fünf Tipps, wie das gelingen kann.

Immer wieder finden wir uns in unangenehmen Lebensumständen wieder, in denen wir uns unfair behandelt, genervt, ungeliebt oder ausgeliefert fühlen. Ob man sich mal wieder in der langsamsten Schlange an der Supermarktkasse wiederfindet, ständig im Haushalt alles selbst machen muss, es am Sonntag wieder mal regnet oder man sich fragt, wozu man sich im Job noch anstrengen soll, wenn sich ein penetranter Kollege ohnehin immer in den Vordergrund spielt.

Oft manifestieren sich über einen längeren Zeitraum gerade diese Situationen zu festgemeißelten und ungesunden Glaubenssätzen wie: “Immer passiert mir das”, “Mir ist alles egal” oder “Ich kann nicht mehr”.

Nimm dein Schicksal selbst in die Hand

Hier sind fünf Tipps, sich seines Opferdaseins bewusst zu werden und sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen:

  1. Wie ist die ist-Situation? – Hinsetzen und die Situation erfassen. Sich ein ruhiges Plätzchen suchen und sich Zeit zur Reflektion über die momentane Lage verschaffen.
  2. Was soll anders sein? – Dabei ist es hilfreich, zu sehen, inwiefern man auf die äußeren oder inneren Umstände, die einen in diese Lage gebracht haben, einwirken kann.
  3. Inwiefern kann die Situation geändert werden? – Ein klärendes Gespräch mit einer Person ist meistens möglich, im Falle eines nicht rückgängig zu machenden Ereignisses, nützt natürlich nur dies zu akzeptieren und beim Unabänderlichen anzusetzen, um eine neue Situation zu erschaffen.
  4. Was würde der beste Freund / die beste Freundin / die Mutter / der Vater jetzt raten? – Sich selbst in der Situation der beste Freund zu sein, ist natürlich eine hervorragende Vorgehensweise. Erstens achtet man auf das eigene Wohlbefinden, reflektiert recht objektiv und man denkt lösungsorientierter.
  5. Was ist das positive an der Situation? – Sich aus einer Opferrolle zu befreien bedeutet Mut, Verantwortung und eine Menge Willen, das Gute zu sehen. Es geht hier ums Wollen! Wenn man sich auf die positiven Seiten und die möglichen Chancen der Situation konzentriert, tun sich oft auch neue Wege auf.

Vielleicht ist genau jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich dagegen zu entscheiden, ein Mensch zu sein, der immer unter äußeren Umständen leidet. Jetzt kannst du handeln. Verantwortung mag schwer und wie eine Last erscheinen, jedoch darf man nie vergessen, welche Kraft und Macht sie uns für das eigene Leben schenkt.

Lass dich von diesen Zitaten zum Glück inspirieren

Expertin: Sophia Reschke
Nach ihrem abgeschlossenen Diplom in Kommunikationsdesign, begann sie sich, nach Fortbildung im Bereich des Coaching, nebenberuflich der Naturheilkunde in Form der Heilpraktiker-Ausbildung zu widmen. In ihrer Freizeit bringt sie ihre Erfahrung in Coaching-Gespräche mit ein und pflegt ihren persönlichen Blog für ganzheitliches Leben, der im Web und auf Facebook unter "Lebensgeister" zu finden ist.
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