Radiästhesie und ionisierende Strahlung : Strahlungen als Krankheitsursache?

Gibt es Strahlungen, die Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen? Unsere Expertin Grit Nusser hat sich mit dem Thema beschäftigt und stellt im folgenden Artikel die Parawissenschaft Radiästhesie und die Wirkung von ionisierenden Strahlen vor.
Grit Nusser
von Grit Nusser
Ist Elektrosmog schädlich?© Pixaby

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Beschäftigung mit Wünschelrute und Pendel sehr populär. Es waren vor allem Priester wie Abbé Mermert und Abbé Beauly, die sich mit der Radiästhesie befassten und medizinisch einsetzten.

Der Begriff „Radiästhesie“ wurde 1930 geprägt von Abbé Bouly und leitet sich von dem lateinischen radius = Strahl und dem griechischen aisthanomai = empfinden, wahrnehmen oder fühlen ab, also die Strahlenwahrnehmung oder Strahlenfühligkeit.

Darunter versteht man die Fähigkeit, verschiedene Energien als Strahlungen, Vibrationen oder Schwingungen über das Nervensystem wahrzunehmen. Rute oder Pendel helfen dabei. Man geht davon aus, dass es eine Art „sechster Sinn“ des Menschen ist.

Die Lehre der Strahlenwirkung: ein geschichtlicher Rückblick

Bereits frühe Hochkulturen wie die der Römer, Ägypter, Chinesen, Maya aber auch noch die Kirchenbaumeister des Mittelalters kannten den positiven oder negativen Einfluss bestimmter Störzonen auf Menschen, Tieren und Pflanzen.

Der chinesische Kaiser Kwang-Hsü wurde bereits vor 4000 Jahren gerühmt für seine Fähigkeit zum Auffinden von unterirdischem Wasser oder Bodenschätzen. Auch die alten Ägypter suchten mit der Wünschelrute nach Wasser oder untersuchten Bauplätze. Im Alten Testament wird berichtet, dass Moses Wasser mit einem Stab suchte. In Babylonien war Nin-gis-zida die Göttin des Wassers, der Quellen und des magischen Stabes.

In Hongkong und Taiwan werden noch heute Bauplätze vor der Planung mit der Wünschelrute untersucht.

Mein Vater, ein Handwerker und absolut nicht der Esoterik zugewandt, wurde immer wieder geholt, wenn es galt, den richtigen Platz für einen ergiebigen Brunnen zu finden.

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Radiästhesie: Hokuspokus oder ist doch etwas dran?

In unseren Breitengraden wird die Radiästhesie nicht ernst genommen und von der Wissenschaft abgelehnt. In den achtziger Jahren veröffentlichte die TU München eine Studie zum Phänomen der Wünschelrute mit positivem Ergebnis. Allerdings konnten diese Ergebnisse anschließend nicht wiederholt bestätigt werden.

Es gibt Stellen, wo sich unterirdische Wasserläufe kreuzen und zu „Orten der Kraft“, werden, die bereits in vor- und frühgeschichtlicher Zeit gefunden wurden. Frühchristliche und mittelalterliche Kirchen stehen an Stellen keltischer Kultstätten.

Dieses Wissen ist im Laufe der Zeit zwar nicht verloren gegangen, aber begegnet häufig Unverständnis, Kritik und Ablehnung.

Jedes Lebewesen ist einer gewissen Strahlung ausgesetzt und jeder Organismus hat für verschiedene Strahlenarten eine gewisse Toleranz. Geopathogene Strahlen – auch als „Erdstrahlen“ bekannt, haben nach Überzeugung vieler naturheilkundlicher Therapeuten einen Einfluss auf das Wohlbefinden und die Gesundheit von Mensch, Tier und Pflanzen.

Aber auch von außerhalb der Erde können Strahlen Einfluss nehmen, die sogenannten extraterrestrischen Strahlen. So hat der gesamte Stoffwechsel von Mensch und Tier mit bioelektronischen Vorgängen zu tun. Das Mikrowellen-Strahlungsfeld ist über sogenannten Reizzonen verändert und wirkt sich störend oder anregend auf die Lebensvorgänge aus.

Diese Faktoren rechnet man zu den Störzonen

  • die Kreuzungspunkte von Gitternetzen
  • Wasseradern
  • Verwerfungen
  • Spalten mit radioaktiven Strahlungen
  • Elektrosmog

Man vermutet, dass Unfruchtbarkeit und Verwerfen der Haustiere mit einem bestrahlten Standplatz zusammenhängen können. Tiere im Freien suchen sich einen passenden Platz aus, Stalltiere haben diese Möglichkeit nicht.

Auch chronische Krankheiten können ihre Ursache in einer ungünstigen Standortstrahlung haben. Grundsätzlich kann die Entstehung und der Ausbruch jeder Art von Krankheit auf geo- oder elektrobiologische Standortstrahlung zurückzuführen sein. Dies herauszufinden wäre sehr wichtig.

Lässt sich die Strahlenwirkung auf den Organismus beobachten?

Unter Menschen, Tieren und Pflanzen gibt es Strahlenflüchter und Strahlensucher.

Strahlenflüchter sind unter anderem Menschen, Hunde, Pferde, Schweine, Hühner und Vögel. Sie reagieren empfindlich auf störende Strahlen.

Strahlensucher sind neben anderen Katzen, Bienen, Ameisen, Insekten, Bazillen und Eingeweidewürmer, Brennnessel und Farne.
So liegen Katzen besonders gerne auf Störzonen, die für Menschen ungünstig sind, während Hunde in der Regel einen störungsfreien Bereich bevorzugen.

Wer sich mit offenen Augen viel in der Natur bewegt, wer beobachtet und vergleicht, kann über bestimmten Reizzonen Bäume sehen mit Geschwülsten, Ameisenhaufen, die auf Kreuzungen zweier elektromagnetischer Reizzonen gebaut werden und Spuren des Wildwechsels, die entlang bestimmter Reizzonen führen.

Viele Krankheiten von Menschen, Tieren und Pflanzen könnten ursächlich auf die Mitwirkung von geopathogenen Strahlen am Schlafplatz oder Standort zurückzuführen sein. Gemessen werden diese „Strahlen“ mit der Wünschelrute oder Pendel; mittlerweile wurden auch Messgeräte dafür entwickelt. Rutenfühligkeit ist keine übersinnliche Fähigkeit!

Strahlenwahrnehmung: Mache ein Experiment

Radiästhesie Wünschelrute Winkelrute

Du benötigst dafür

  • eine einfache Winkelrute
  • 2 Drahtkleiderbügel (Reinigung),
  • 2 dünne, ca. 10 cm lange Röhrchen (z.B. Pakethalter),
  • einen Drahtschneider.
Radiästhesie Drahtkleiderbügel Drahtkleiderbügel

Halte beide Drähte parallel, versuche nicht zu wackeln und „untersuche“ zum Beispiel deinen Schlafplatz, den des Hundes, der Katze und wo weiter. Änderung der Ausrichtung (kreuzen; beide Ruten zeigen nach rechts oder links) der Ruten geben Hinweise auf „Erdstrahlen“.

Radiästhesisten untersuchen nicht nur Schlafstellen und Ähnliches, sondern verwenden Rute oder Pendel für die Diagnostik. Aber auch um Medikamente auszutesten und Störfelder und Unverträglichkeiten herauszufinden.

Merke: es ist wissenschaftlich nicht bewiesen!

Homöopathische Mittel gegen geopathogene Belastungen: Apis, Thuja, Sambucus, Urtica urens

Ionisierende Strahlungen auf den Organimus sind bestätigt und messbar

Ionisierende Strahlen haben zunehmende Bedeutung als Folge von Pannen und Unfällen in Kernkraftwerken. Nach dem Unfall in Tschernobyl wurde uns das mit aller Deutlichkeit vor Augen geführt. Pflanzenfresser haben große Mengen radioaktiv verseuchtes Futter aufgenommen und tun das weiterhin. Fleischfresser werden mit Schlachtabfällen gefüttert, auch das Dosenfutter hat hohe Strahlenwerte.

Vergessen Sie nicht die belgischen AKWs Tihange und Doel. Immer wieder kommt es dort zu Störungen.

Es gibt Heilpflanzen, die vielleicht einen Schutz vor der latenten radioaktiven Belastung bieten könnten

Jodhaltige Arzneipflanzen, die eine gewisse radioaktive Bindungsfähigkeit haben

  • Algen, wie Fucus vesiculosus (Blasentang) wird auch gegen Hyperthyreose eingesetzt
  • Carrageen (Irländisches Moos), das auch bei chronischen Erkrankungen der Bronchien eingesetzt wird

Pflanzen, die Senfölglykoside enthalten und die körpereigene Abwehr stärken. Sie enthalten ebenfalls in geringer Menge Jod

  • Allium ursinum (Bärlauch) enthält noch Vitamin C
  • Allium sativum (Knoblauch) hat eine penizillinähnliche Wirkung
  • Allium cepa (Küchenzwiebel) hat entgiftende und abwehrsteigernde Wirkung
  • Brunnenkresse und Kapuzinerkresse

Pflanzen mit Anthozyan – Farbstoff transportieren den Sauerstoff an die Zelle, wie es auch in der Krebstherapie gemacht wird

  • Beta vulgaris (Rote Bete)
  • Sambucus niger (Schwarzer Holunder)
  • Myrtillis communis (Heidelbeere).

Grit Nusser
Expertin: Grit Nusser
Grit Nusser ist Sozialpädagogin, Heilpraktikerin, Gründerin, langjährige Leiterin und Dozentin u.a. für Akupunktur an der Tierheilpraktiker-Schule FAT in Gelsenkirchen.

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