Gesund mit Buchweizen: Warum du diese Samen häufiger in deiner Küche verwenden solltest

Buchweizen ist der neue Renner auf dem Markt für gesunde Ernährung. Warum das so ist und wie einfach es ist, die Samen in deine Rezepte zu integrieren, erfährst du bei uns.
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von evidero Redaktion
Buchweizen ist gesund© Jiri Hera - Fotolia.com

Im Gegensatz zu Quinoa und Amaranth klingt Buchweizen eher unspektakulär. Außerdem regt die bräunliche Farbe nicht gerade den Appetit an. Trotzdem sollten wir den kleinen Power-Samen unbedingt eine Chance geben, denn sie sind vollgepackt mit vielfältigen Nährstoffen für unsere Gesundheit.

Buchweizen gehört wie Quinoa zu den sogenannten Pseudogetreiden. Das bedeutet, die Samen haben zwar Ähnlichkeit mit richtigem Getreide und werden auch so zubereitet, gehören aber eigentlich zu einer anderen Pflanzenspezies. Im Fall des Buchweizens sind dies die Knöterichgewächse.

Wo hat Buchweizen seinen Ursprung?

Im Gegensatz zu Quinoa kommt der Buchweizen nicht aus Südamerika, sondern hat seinen Ursprung in der südrussischen Steppe. In Russland und unserem Nachbarland Polen steht das Pseudogetreide regelmäßig auf dem Speiseplan. Auch in Asien werden aus Buchweizenmehl die sogenannten Sobas gemacht. Das sind Nudeln, die als Einlage für Suppen verwendet werden. In Amerika werden aus dem Mehl gerne Waffeln oder Pfannkuchen hergestellt. Dieser Trend schwappt auch langsam zu uns.

Was sind die Inhaltsstoffe der Power-Samen?

Von der Pflanze werden am häufigsten die Samen weiterverarbeitet. Aber auch aus den Blättern der Pflanze lassen sich Tees brauen. Diese sollen zum Beispiel bei Venenbeschwerden helfen.

Das steckt sonst alles in den Samen:

  • Eiweiß: Buchweizen besteht aus 10% Eiweiß. So ist es ein hochwertiger Eiweißlieferant für Vegetarier und Veganer.
  • Lysin: In den Samen kannst du drei mal so viel von der essentiellen Aminosäure finden, wie in anderen Getreidearten. Der Körper kann Lysin nicht selbst herstellen und muss es deswegen mit ausreichend Nahrung aufnehmen. Es ist Teil von vielen Proteinen und schützt deine Knochen und dein Gewebe.
  • Kieselsäure sorgt für tolle Haut und Haare.
  • Vitamin E ist sehr wichtig für den Schutz unserer Zellen und blockt schädliche freie Radikale ab.
  • Vitamin B1 wird von unserem zentralen Nervensystem benötigt, um richtig zu arbeiten.
  • Vitamin B2 trägt zur Umwandlung von Nahrung in Energie bei.

So kannst du Buchweizen in deine Ernährung einbringen

Buchweizen ist bei uns in Deutschland bereits stark im Kommen und kann in Reformhäusern oder gut sortierten Supermärkten gefunden werden. Dabei kann man meist zwischen ganzen Körnern, Mehl, Grütze oder Flocken wählen.

Buchweizen können toll zum Backen von Plätzchen oder Kuchen verwendet werden, müssen aber immer mit einem Getreide vermischt werden, da es selbst kein Gluten enthält. Der Kuchen würde sonst nicht zusammenhalten. Natürlich gibt es auch ganz glutenfreie Varianten Kuchen zu backen, zum Beispiel mit Chia Samen als Bindemittel.

Mit gekochten und angebratenen Buchweizenkörnern lassen sich Salate aufpeppen und Suppen garnieren. Die Flocken können als Extra ins Müsli gegeben werden.

Vorsicht, Buchweizenschalen enthalten Fagopyrin!

In der Schale von Buchweizen befindet sich der rote Farbstoff Fagopyrin. Dieser macht die Haut lichtempfindlicher und fördert Entzündungen. Deswegen lieber auf die geschälte Variante zurückgreifen. Diese Regel sollte besonders für Kinder gelten.

Hier findest du die wichtigsten Pseudogetreide und Supersamen

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