Oft genannt doch selten verstanden. Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit in der Ernährung? Sie besteht aus vier Dimensionen: sozial, ökologisch, ökonomisch und gesund soll das Essen sein. Nebst einer kleinen Ernährungsgeschichte der Menschheit. Nicht immer ganz ernst – großes Kino!
Regional essen klingt ja nicht schlecht, aber wie sichern wir dann das Einkommen der armen Länder, die leben ja vom Export landwirtschaftlicher Produkte. Die EU untersagt ja sogar den Vertrieb von Bananen aus Madeira(Portugal) auf den europäischen Festlandsmärkten. Was verkauft dann Costa Rica an uns, wenn wir nur noch heimische Äpfel essen? Wollen wir den Welthandel einstellen? Feta aus dem verarmten Griechenland darf es aber schon sein oder nur noch St. Mang Käseecken? Wie wird das mit Kakao und Schokolade? Malzkaffee statt Bohnenkaffee? Hagebuttentee statt Darjeeling, Assam oder Ceylon Tee? und so weiter, und so weiter
Wir dürfen nicht ständig das Argument "Arbeitsplätze" vorschieben. Es geht um den Klimawandel, der ist viel mächtiger als Arbeitsplätze. Aber Sie haben auch Recht, dass man die Arbeitsplätze mit berücksichtigen muss.
Ergo: NUR regional essen ist nur die halbe Miete (aber auch die muss gezahlt werden), wir müssen zusätzlich unser aktuelles System überdenken (weltweit).
Denn eins ist sicher: so wie es die letzten 100Jahre gelaufen ist kan und darf es nicht WEITER gehen.
Einfache Lösungen gibt es wohl nicht.