Tag der Erde: 6 Tipps, wie du mit Freude etwas für unsere Umwelt tun kannst

In der Natur können wir uns besonders gut entspannen - aber dafür muss sie auch erhalten bleiben. Nimm doch den Internationalen Tag der Erde zum Anlass, dir etwas zu überlegen, was du für die Natur tun kannst. Wir haben sechs Anregungen für dich.
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von evidero Redaktion
Umweltschutz am Tag der Erde© Aliaksei Lasevich - Fotolia.com

Jedes Jahr am 22. April wird der Internationale Tag der Erde begangen. Er soll unser Bewusstsein für die Umwelt und unser eigenes Konsumverhalten erweitern. Unser Tipp: Mach’ doch einfach ein soziales Event daraus und gestalte es gemeinsam mit deiner Familie, deinen Nachbarn oder deinen Freunden. Wir haben dazu ein paar tolle Anregungen für dich.

1. Müllsammeln in der Nachbarschaft

Verabrede dich mit interessierten Nachbarn an einem Tag im Monat, um gemeinsam durch die Nachbarschaft zu streifen und allen Müll einzusammeln, den die städtische Müllabfuhr nicht entsorgt hat. Besorgt euch dafür wasserfeste Kleidung und Arbeitshandschuhe. Außerdem braucht ihr natürlich ausreichend Müllsäcke und am besten auch ein Erste-Hilfe-Set. Ihr werdet sehen: Wenn eure Wohngegend einmal müllfrei ist, werdet ihr euch dort auch viel wohler fühlen.

Tipp: Deine Nachbarschaft ist schon sauber? Kein Problem, verlagert eure Aktion einfach in einen nahe gelegenen Wald oder Park. Müll gibt es überall!

2. Mehr Grün pflanzen und Lebensräume schaffen

Blumen, Teiche, Hecken und Bäume machen die Nachbarschaft nicht nur schöner, sie bieten auch Lebensraum und Nahrungsquellen für Tiere. Anfangen kannst du in deinem eigenen Garten, gemeinsam mit Nachbarn in der Nachbarschaft oder auch in einem Schrebergarten. Du solltest darauf achten, möglichst heimische Gewächse zu pflanzen, denn importierte Pflanzen sind nicht immer förderlich für Flora und Fauna. Öffentliche Flächen darf man nicht einfach bepflanzen – auch wenn manche Aktivisten dies beim “Guerilla Gardening” tun. Ein Einsatz für die Legalisierung der Bepflanzung öffentlicher Flächen wäre also auch lohnenswert.

Tipp: Übrigens – Gartenarbeit verbraucht viele Kalorien, du tust also gleichzeitig noch etwas für deine schlanke Linie.

3. Zur Natur zurückfinden

Klingt redundant? Ist es überhaupt nicht. Viele Menschen – vor allem in Großstädten – haben den Bezug zur Natur verloren. Dabei hat sie uns so viel zu bieten! Stressabbau und Entspannung zum Beispiel, aber auch essbare Kräuter und andere Zutaten für leckere Salate oder frühlingshafte Smoothies. Triff dich immer wieder mit anderen zu Wanderungen oder Fahrrad-Ausflügen, bei denen ihr mithilfe von Bestimmungs-Büchern neue Pflanzenarten kennenlernt und euch einfach mal eine Auszeit gönnt. Je mehr ihr wieder in Kontakt mit der Natur kommt, desto mehr werdet ihr sie wertschätzen – denn sie ist die beste Entspannungs-Quelle, die wir haben.

Tipp: Wenn ihr euch auf die Suche nach essbaren Pflanzen machen wollt, macht am besten vorher einen Pflanzen-Bestimmungs-Kurs mit, damit ihr nicht aus Versehen etwas Giftiges sammelt.

4. Patenschaften für Bäume und Grünflächen

Auch wenn das Guerilla Gardening verboten ist, gibt es in manchen Städten Alternativen. In Köln zum Beispiel kann man eine Patenschaft für eine öffentliche Grünfläche übernehmen und sich so offiziell um diese kümmern. Dazu gehört zum Beispiel das Gießen der Beete, man kann sich aber auch nach vorheriger Absprache mit dem Amt für Landschaftspflege an der Bepflanzung selbst beteiligen.

Tipp: Erkundige dich, ob es ein ähnliches Projekt auch in deiner Stadt gibt. So kannst du ganz legal zur Verschönerung deiner Stadt beitragen.

5. Ein eigenes Gemüsebeet anlegen

Für jedes Obst und Gemüse, das du dir selbst anbaust, werden weniger Pestizide in der Landwirtschaft verbraucht, weniger Monokulturen angelegt und weniger Abgase beim Transport produziert. Noch dazu sparst du Geld, isst gesünder und hast frische Luft und Bewegung. Worauf noch warten?

Tipp: In manchen Städten kann man den eigenen kleinen Gemüse-Acker auch mieten.

6. Aktionskochtage mit Freunden

Wählt einen Tag im Monat aus, an dem ihr euch trefft und neue Gerichte ausprobiert – mit saisonalen, regionalen und rein pflanzlichen Zutaten. So könnt ihr die Vielfalt und Möglichkeiten einer gleichzeitig gesunden und nachhaltigen Ernährung immer besser kennenlernen, euch über Gerichte austauschen und auch noch Gemeinschaft haben.

Tipp: Entscheidet euch zum Beispiel für ein bestimmtes Kochbuch und kocht nach und nach alle Gerichte daraus. Unsere Empfehlung für den Start: Clean Eating von Hannah Frey.

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