Sich selbst lieben: Finde mit diesen 10 Fragen heraus, ob du dich selbst genug liebst

Sich selbst lieben kann man lernen. Aber wann muss man das? Diese Fragen können dir zeigen, ob du dich selbst genug liebst.
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von evidero Redaktion
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Liebst und akzeptierst du dich so, wie du bist? Genug, um dir alles zu geben, was du brauchst, um glücklich zu sein? Wer diese Frage direkt mit ja beantworten kann, kann sich glücklich schätzen und braucht diesen Artikel nicht zu lesen (sollte ihn aber teilen, denn es geht wirklich nicht allen Menschen so). Wenn du dir unsicher bist, dann kannst du heute noch herausfinden, ob du dich genug liebst oder an welchen Punkten du noch Nachhilfe brauchst.

Selbstverliebt klingt nicht gerade nach etwas Erstrebenswertem und Egoismus ist eine verpönte und sehr negativ besetzte Eigenschaft. Dabei gibt es auch so etwas wie Positiven Egoismus, der eigentlich nichts anderes besagt, als dass man selbst nicht auf der Strecke bleiben darf.

Schließlich heißt es ja auch “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” – das geht nur, wenn man sich selbst liebt. Nun denken viele vielleicht an die Body Positive Bewegung und diese ist auf jeden Fall auch Bestandteil von Selbstliebe. Es geht aber um viel mehr als nur die Akzeptanz des eigenen Körpers. Es geht auch darum, dass du dir wichtig und wertvoll genug bist, dir das gönnen, was Geist und Körper gut tut. Hier sind unsere Fragen, die du dir stellen solltest:

10 Kriterien für Selbstliebe

Die folgenden 10 Fragen können dir Aufschluss darüber geben. Wenn du mehr als 5 Fragen mit “Nein” beantworten musst, solltest du an deiner Selbstfürsorge arbeiten, denn all diese Dinge sind wichtig für dein Wohlbefinden.

1. Lebst du im Moment?

Weder die Vergangenheit noch die Zukunft sind der Schlüssel zu mehr Selbstliebe. Du brauchst deine Vergangenheit, um zu wissen, woher du kommst. Du brauchst deine Zukunft, um zu wissen, wohin du gehst. Doch nur im Hier und Jetzt kannst du sein, wer du bist.

2. Schläfst du genug?

Schlaf ist essentiell für unser Wohlbefinden. Er gibt dem Körper Gelegenheit, sich zu regenerieren, Giftstoffe loszuwerden und neue Kraft zu tanken. Jeder Mensch bedarf eines anderen Schlafpensums, meistens jedoch zwischen 6-8 Stunden. Wenn du häufig tagsüber müde bist, solltest du an deinem Schlafverhalten etwas ändern.

3. Gönnst du dir, wonach dein Herz verlangt?

Unsere Wünsche, Träume und Sehnsüchte sind ein wichtiger Indikator dafür, was uns gut tut. Natürlich dürfen wir nicht allen Impulsen nachgeben, denn manchmal sehnen wir uns auch nach etwas, das auf Dauer nicht gut für uns wäre. Hier muss man also bewusst prüfen, welche Wünsche umgesetzt werden sollten und welche nicht. Es ist jedoch wichtig, dass wir uns immer wieder Wünsche und Träume erfüllen, um glücklich zu sein.

4. Kannst du dir selbst vergeben?

Machst du dir häufig Vorwürfe wegen vergangener Taten oder falscher Entscheidungen? Es nützt nichts, sich deswegen beständig schlecht zu fühlen oder schlechter zu machen. Vergib dir selbst, damit du nach vorne blicken kannst und mach es das nächste mal besser.

5. Kannst du anderen vergeben?

Auch dies ist wichtig für das eigene Wohlbefinden. Wer einen Groll auf andere mit sich herumträgt, macht vor allem sich selbst das Leben schwer. Alte Verletzungen können nur heilen, wenn man sie loslässt und vergibt. Das heißt nicht, dass du Unrecht, das dir angetan wurde, vergessen sollst. Du solltest es jedoch auch nicht festhalten und dich selbst immer wieder daran erinnern.

6. Kümmerst du dich um eine gute Work-Life-Balance?

Sich regelmäßig eine Auszeit zu gönnen ist wichtig für Geist und Seele. Wenn deine Arbeit überhand nimmt und du auch in deiner Freizeit häufig an deinen Beruf denkst, kannst du nicht entspannen und läufst eventuell sogar Gefahr, an einem Burnout zu erkranken. Suche dir also einen guten Ausgleich für deinen Arbeitsstress, zum Beispiel eine Sportart oder eine Entspannungstechnik wie Yoga oder Autogenes Training.

7. Stehst du zu deinen Entscheidungen?

Wenn du deine Entscheidungen bewusst getroffen und sie vorher gut überdacht hast, dann stehe auch zu ihnen. Lass dich von anderen nicht darin beirren oder dir Zweifel einreden. Stehe auch zu deinen moralischen Werten und lass dich nicht verbiegen, um anderen zu gefallen. Wenn du mit etwas nicht einverstanden bist, äußere dies und zeige Rückgrat.

8. Pflegst und stärkst du deinen Körper?

Unser Körper ist die Wohnung unserer Seele. Unser geistiges, seelisches und körperliches Wohlbefinden sind eng miteinander verknüpft – daher ist es sinnvoll, dem Körper ausreichend Aufmerksamkeit zu widmen. Es geht nicht darum, Modelmaße zu erreichen, sondern darum, gesund und fit zu sein und sich im eigenen Körper wohlzufühlen. Bewege dich ausreichend und verbessere deine Kraft und Ausdauer – zeige, dass du es dir wert bist, Zeit in deinen Körper zu investieren.

9. Erweiterst du deinen Horizont?

Dies ist ein wichtiger Punkt, um zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Nur wenn du offen für neue Ideen und Vorstellungen bist, kannst du positive Veränderungen in deinem Leben hervorrufen. Wenn du dich selbst liebst, dann gönne dir diese Horizonterweiterung. Es macht dich reifer und sympathischer.

10. Ernährst du dich gesund?

Gesunde Ernährung ist keine lästige Pflicht, sondern ein Ausdruck von Selbstfürsorge. Die richtige Ernährung schützt und stärkt deinen Körper und dein Körper ist der einzige, den du zur Verfügung hast. Achtsam mit dir selbst umzugehen bedeutet daher auch, deinem Körper alle nötigen Nährstoffe zu bieten und ihn nicht mit künstlichen Stoffen zu überlasten.

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