Schlaf verbessern: 15 Tipps, seinen Schlaf zu verbessern

Gesunder Schlaf ist wichtig für Körper und Psyche. Unsere Expertin hat konkrete Tipps für euch, wie ihr besser schlafen könnt.
von Sabine Birnbrich
Tipps gegen SchlafstörungenFoto: © Konstantin Yuganov - Fotolia.com

Schlafprobleme sind eine wahre Volkskrankheit. Dabei gibt es viele leicht umzusetzende Tipps, wie man den Schlaf verbessern kann. Wir haben Anregungen für euch.

evidero-Tipp: Eine unruhige Nacht hatte jeder schon einmal, doch wann wird die Schlafstörung zur richtigen Krankheit? Schlafstörungen äußern sich darin, dass du schlecht einschlafen kannst, nicht durchschläfst oder dich jedes Mal tagsüber total erschöpft fühlst. Zuerst solltest du dich fragen, ob es einen offensichtlichen Grund für deine schlechte Nachruhe gibt. Ein Infekt, Stress oder Streit können Ursachen für schlechten Schlaf sein. Kannst du aber über mehrere Wochen nicht richtig schlafen, solltest du deinen Hausarzt um Rat bitten.

Tipps gegen Schlafstörungen

  1. Deine Matratze sollte nicht zu hart und nicht zu weich sein

  2. Elektro-Geräte nachts ausschalten

  3. Dein Schlafzimmer soll ein Entspannungsort sein. Kein zweites Arbeitszimmer

  4. Dekoriere eher mit blauen, als mit roten Farben. Blau beruhigt, rot macht aggressiv

  5. Nicht zu viele Möbel aufstellen. Das lenkt nur die Augen ab

  6. Nicht zu spät essen. Drei bis vier Stunden sollten seit der letzten Mahlzeit vergangen sein

  7. Koffeinhaltige Getränke nicht am Abend trinken und auf Modegetränke mit aufputschender Wirkung verzichten

  8. Ein Abendspaziergang kann helfen, um von der Arbeit richtig abzuschalten

  9. Keine aufregenden Filme am Abend

  10. Abends möglichst nicht am PC arbeiten

  11. Streitgespräche am Abend vermeiden

  12. Duschen als symbolische Reinigung hilft gegen Grübeln

  13. Meditation und Yoga am Abend helfen, den Tag hinter sich zu lassen

  14. Schlaf-Tees trinken, zum Beispiel mit Hopfen, Zitronen-Melisse, Passionsblume oder Johanniskraut

  15. Wenn gar nichts hilft, Hilfe suchen und nach der Ursache forschen. Denn letztlich reicht es nicht, die Symptome zu bekämpfen, man muss die Ursache angehen

evidero-Tipp: Schlafstörungen können unglaublich viele Ursachen haben, deswegen ist die Therapie und die Diagnose einer Schlafstörung sehr komplex. Aufschlussreich können zum Beispiel Schlaftagebücher am Anfang sein. Der Betroffene sollte sein eigenes Schlafverhalten genau beobachten und wenn möglich auch seinen Partner fragen, ob ihm etwas besonderes aufgefallen ist. Dazu kann schon Schnarchen oder Zähneknirschen gehören. So fallen einem eventuell Dinge auf, die man vorher für unwichtig gehalten hat. Auch eine neue Straßenbeleuchtung, die ins Schlafzimmer scheint, kann die Ursache für eine Schlafstörung sein. Der Arzt kann dir dann helfen den Fragebogen auszuwerten und weitere Therapiemöglichkeiten vorschlagen, soweit notwendig. 

Sabine Birnbrich, *1964, ist seit mehr als 10 Jahren als Heilpraktikerin & Coach tätig. Ihre Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin und Coaching betreibt Sie in Langenfeld (Rhld.) in der Nähe von Düsseldorf/Köln...
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