Der Einfluss der Gedanken auf unsere Gesundheit: Was wir denken, erschafft unsere Realität

Häufig sind Krankheiten äußere Manifestationen von Gefühlen wie Scham, Wut oder Abscheu. So können wir uns heilen.
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von maaS Magazin
Positive Affirmationen nutzen© Pixaby

Wer ist Louise L. Hay? – Wenn die amerikanische Bestsellerautorin Louise L. Hay in einer deutschen Stadt auftritt, füllen ihre Vorträge auch hierzulande große Säle. Louise Hay vertritt in all ihren Büchern die These, daß Krankheiten das Ergebnis schlechter Gedanken seien. Die Autorin ist selber 1976 an Gebärmutterhalskrebs erkrankt. Sie hat nach eigenen Aussagen ihre Erkrankung durch kraftvolle Affirmationen selbst geheilt. Seitdem gilt sie als Pionierin auf dem Gebiet der Heilung durch positive Gedanken. Die Bücher von Louise L. Hay sind seit der ersten Ausgabe 1983 allesamt Bestseller und in 23 Sprachen übersetzt worden. Ein Erfahrungsbericht im Umgang mit positiven Affirmationen.

“Jeder Mensch, dem ich begegne, ist mein Freund.”

“Das Leben liebt mich und ich liebe das Leben.”

“Die ganze Welt ist mir freundlich gesinnt.”

Von den Affirmationen, die Louise L. Hay mir jemals “vorgeschlagen” hat, sind das meine liebsten. Ich hatte meine zehnte Blasenentzündung in Folge und wollte sie nicht wieder einfach nur mit Antibiotika behandeln lassen. In mir drin gab es eine Stimme, die wusste, dass hinter meinen körperlichen Beschwerden viel mehr steckt.

Zudem wusste ich um den Jo-Jo-Effekt bei Antibiotika und war es leid. Es musste etwas tiefer Liegendes geben, was die immer wiederkehrenden Schmerzen verursachte. “Ängstlichkeit. Hält fest an alten Vorstellungen. Angst loszulassen” war Louise Hay’s Diagnose und ihr Heilmittel folgender Satz: “Leicht und mühelos lasse ich das Alte gehen und heiße das Neue in meinem Leben willkommen. Ich bin in Sicherheit.” Ob meine chronische Blasenentzündung davon wirklich geheilt wurde, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, nur dass ich seit Jahren keine mehr hatte.

Jeder Mensch, dem ich begegne ist mein Freund!

In der Welt, in der wir heute leben, sind wir oft noch immer abgetrennt von dem, was uns unser Körper sagen möchte, zum Beispiel über unsere Erschöpfung. In der Folge gehen wir über unsere eigenen Grenzen hinaus, sind ausgebrannt und fühlen Depressionen und Frustration, Ärger und Angst. Und dabei ist es genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich brauchen, nämlich „mehr Akzeptanz und mehr Liebe zu dem, was wir jetzt in diesem Moment sind, ohne es zu kritisieren oder es als gut oder schlecht zu verurteilen.” So schrieb Louise L. Hay schon in den 1970er Jahren.

Denn „nur dann lieben wir uns selbst wirklich und alle negativen Muster werden automatisch verschwinden. Wenn wir auf den neuen Job warten, um uns selbst zu lieben, oder darauf, endlich abzunehmen, um uns anzuerkennen, oder sogar darauf warten, dass uns jemand anderes liebt, bevor wir es selbst tun, dann verleumden wir im Prinzip unsere eigene glorreiche Existenz, hier und jetzt.”

Die Lebensgeschichte von Louise Lynn Hay

Louise L. Hay ist im Oktober vergangenen Jahres 90 Jahre alt geworden. Ihr Leben ist reich an Geschichten und von großen Erkenntnissen und Einsichten geprägt. Ihre relativ instabile Kindheit verbringt sie mit einem gewalttätigen Stiefvater und einem Nachbarn, die sie beide körperlich missbrauchen. Niemand steht ihr bei.

Mit 15 hält sie es nicht mehr aus: Sie bricht ihre Schule ab und geht von zu Hause fort. Kurze Zeit später wird sie schwanger und gebärt mit nur 16 Jahren eine kleine Tochter, die sie zur Adoption freigeben muss. Zu der Zeit lebt sie in Chicago und verdingt sich mit billigen Aushilfsjobs, die sie über Wasser halten. Die Entscheidung, nach New York zu gehen, verschafft ihr eine Karriere als Model für große Namen wie Bill Blass und Oleg Cassini. Dort lernt sie auch ihren ersten Ehemann kennen, welcher sie nach 14 Jahren Ehe wegen einer anderen Frau verlässt.

Zu dem Zeitpunkt ist Louise Hay am Ende ihrer Kraft. Es ist die Kirche der Religiösen Wissenschaften (“Church of New Religious Science” oder “New Thought Center”), in der die verzweifelte Frau Zuflucht findet und begreift, wie sie mit Kraft ihrer Gedanken, ihr Leben ändern kann. Kurze Zeit später wird sie zu einer der beliebtesten Vertreterinnen dieser Einrichtung.

Die ganze Welt ist mir freundlich gesinnt!

1976 veröffentlicht Louise L. Hay ihr erstes Buch „Heile deinen Körper“. Ihr Buch ist heute ein Nachschlagewerk, welches detailliert die psychischen Ursachen von körperlichen Beschwerden erläutert und gleichzeitig neue Denkmuster und Affirmationen zur Umkehr der Krankheit aufzeigt.

Als eine Pionierin auf diesem Gebiet erhält die Bestsellerautorin ein Jahr später ihre eigene Diagnose: Gebärmutterhalskrebs im Endstadium, den sie nach eigenen Aussagen mit ihren eigenen Methoden bespricht und kuriert. Sie selbst meint, ihr Krebs sei auf Groll zurückzuführen, den sie gegenüber ihrem Stiefvater und dem Nachbarn aus frühester Kindheit hegt. Er sei nun in ihrem Körper als äußere Manifestation dieses lange bestehenden Gefühls von Abscheu, Scham und hilfloser, kindlicher Wut.

Mit innerer Vergebungsarbeit, die sie selbst und diese beiden Männer betrifft, und strenger Diät sowie körperlicher Heilarbeit kann sie den Krebs besiegen und wird damit zum lebenden Beweis, dass unsere Art zu denken, den Körper beeinflussen kann.

Ihr Buch wurde in 23 verschiedene Sprachen übersetzt und wird überall auf der Welt erfolgreich. Eine Frau, die Zeit ihres Lebens von ihrem geringen Selbstwertgefühl geprägt ist, von Angst- und Schuldgefühlen, kann plötzlich mit ihrer neu gewonnenen, positiven Lebensphilosophie und ihren außergewöhnlichen Heilmethoden einen großen Teil der Welt beeinflussen.

Maas Cover Heft 5

maaS ist ein Mut-Mach-Magazin mit Impulsen für ein erfülltes Leben. Die Herausgeberin Anita Maas möchte mit diesem etwas anderen Magazin Menschen inspirieren und ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema, das von allen Seiten beleuchtet wird.

Mit etwas Glück erhältst du das Probe-Abo mit den Ausgaben No. 5 ‚Körper und Geist‘ und No. 6 ‚Geld und Glück‘ (lieferbar ab 7. Juli 2017).

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Jeder von uns ist hundertprozentig für all das verantwortlich, was uns passiert

Wir erschaffen alle Erfahrungen selbst durch unsere eigenen Gedanken und Gefühle. Oftmals wählen wir aber den eher einfachen Weg und machen andere für das verantwortlich, was uns geschieht. Dabei können wir uns selbst das Leben schaffen, das wir wirklich verdienen! Dazu müssen wir uns nur entschließen, zwei fundamentale Schritte zu tun:

  1. Erkennen, dass zu viele unserer Gedanken – aus purer Gewohnheit! – negativ sind.
  2. Unsere Gedankenmuster durch positive Selbstbeeinflussung in der gewünschten Weise verändern.

In der Tat ist unser Leben ein Spiegel unserer Gemütsverfassung: Wenn es in unserem Geist Frieden, Harmonie und Balance gibt, wird auch unser Leben friedlich, harmonisch und ausgeglichen erscheinen. Was wir denken, wird oftmals in unserem Leben manifestiert und erlangt damit eine große Bedeutung tiefer innerer Überzeugungen für alle Heilungsprozesse.

Der Moment der Kraft ist immer in der Gegenwart, denn aus ihm entspringt unsere Zukunft. Deswegen ist es nie zu spät, etwas zu ändern.

Das Leben liebt mich und ich liebe das Leben!

Louise Hay arbeitet mit kraftvollen Affirmationen, die über eine bestimmte Zeitperiode hinweg wiederholt gesprochen werden. Falsche Denkmuster verursachen Krankheiten, die sich mit affirmativen Sprüchen ins Positive wandeln lassen. Diese neuen Muster führen zu Gesundheit und Heilung.

Affirmationen sind Texte, die in Gedanken oder auch laut ausgesprochen werden und so bewusst verstärkt werden. Wir verwenden ohnehin den ganzen Tag lang Affirmationen für uns selbst oder auch für andere. Diese sind meist nur leider sehr negativ: “Ich bin gestresst / müde / krank.” “Das schaffe ich nicht.” “Das ist viel zu schwierig für mich.” “Er/Sie liebt mich nicht mehr.” Verwenden wir Affirmationen allerdings bewusst positiv und wiederholen sie regelmäßig, können wir damit unsere Gedanken über uns selbst verändern und damit auch unser gesamtes Leben.

Bist du bereit, Meister deiner Gedanken zu werden?

“Ich liebe meinen Körper.” und “Ich liebe mich selbst.” haben für mich tiefe innere Überzeugungen durchbrochen. Das vor dem Spiegel auszusprechen und sich dabei in die Augen zu schauen, kann ich nur jedem als Selbsterfahrung empfehlen. Manchmal bringe ich eine bestimmte Affirmation einfach nicht über die Lippen und muss sie dann förmlich herauspressen.

Fake it until you make it” (Tu so als ob, bis es gelingt) oder “Gut Ding will Weile haben”, wie meine Lieblingsoma sagen würde, hilft bei mir, auch die am tiefsten verwurzelte Überzeugung, dass eigentlich das Gegenteil wahr ist, zu durchbrechen. Markant war es für mich, als Louise L. Hay aufgrund meiner starken Rückenbeschwerden plötzlich “wusste”, dass ich eine Lüge lebe und nicht ehrlich zu mir selbst und anderen bin.

Unwillkürlich hält mir mein Körper einen Spiegel vor, den ich selbst nie sehen wollte und lieber verdränge. Es ist faszinierend wie stark mein Geist mit meinem Körper verbunden ist.

Affirmationen sind sowohl ein Ziel als auch ein Mittel. Wenn wir mit Affirmationen arbeiten, wird es gleichzeitig zu unserer Zielsetzung, positive Gedanken in unserem Geist zu manifestieren und unsere Denkmuster zu verändern. Es ist jedoch auch ein Mittel auf dem Weg zu größerer Bewusstwerdung.

Wie wäre es also heute mit: “In meinem Kopf ist nur Platz für positive, Lebenskraft verstärkende Gedanken.” “Ich unternehme jetzt einen Schritt, der mein Leben verändert, indem ich meine Gedanken verändere.” Oder nur mit “Ich finde immer einen Parkplatz.” Das stand jahrelang als positive Erinnerung auf meinem Lenkrad und es hat geholfen!

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Magazin maaS No. 5 ‚Körper und Geist‘.

Alle Ausgaben des maaS Magazins können hier eingesehen und bestellt werden.
Bisher erschienen sind die Titel No.1 Beruf und Berufung, No.2 Frauen und Männer, No. 3 Leben und Sterben, No. 4 Ich und Gemeinschaft, No. 5 Körper und Geist.

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