Pfirsiche und Nektarinen: Die perfekte Obsterfrischung für den Sommer

Im Sommer ist die Vielfalt an Obstsorten besonders groß. Pfirsich und Nektarine sind eine angenehme Erfrischung vor allem an heißen Tagen - und dank ihres hohen Wassergehaltes sind sie sehr kalorienarm.
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von evidero Redaktion
Pfirsiche sind gesund© Pixaby

Wie anderes Steinobst auch gehört der Pfirsich zu den Rosengewächsen. Das bevorzugte Klima ist mild und sonnig, sollte der Klimawandel den Regionen Mitteleuropas zukünftig ein mehr mediterran-subtropisches Klima bescheren, dann werden wir Pfirsichland und können Italien den Rang ablaufen. Aber der Oberrheingraben und die Pfalz bieten sich heute schon für Pfirsichplantagen an. Weltweit gibt es rund 3.000 verschiedene Pfirsich-Sorten, wobei zwischen den pelzigen, behaarten Pfirsichen und den Nektarinen mit ihrer glatten Haut unterschieden wird.

Die ursprüngliche Heimat der Pfirsiche ist China. Bereits 2000 Jahre v. Chr. wurde die köstliche Frucht im Fernen Osten in Kulturen angebaut. Andere Bezeichnungen für den Pfirsich lassen uns die Wanderung bis zu den Griechen und Römern verfolgen: Persische Pflaume, Pelzpfirsich und Perser Apfel.

Für den deutschen Markt werden Pfirsiche von Mai bis September aus dem Pfirsichgarten Europas, Italien, und aus Spanien und Griechenland eingeführt. Im Winter werden die Früchte aus Argentinien, Chile und Südafrika eingeflogen.

Pfirsiche sind ein gesundes Nahrungsmittel

Pfirsiche kannst du wie anderes Steinobst auch zu den Gesundheit spendenden Nahrungsmitteln zählen. Sie stärken dein Immunsystem, regen die Nierenfunktion an und wirken entwässernd auf den gesamten Organismus. Dadurch entlastet du Herz, Kreislauf und Lunge. Inhaltsstoffe des Pfirsichs schützen die Blutgefäße und senken so das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

Die milden Fruchtsäuren regen den Appetit an, dennoch wirst du dich nun nicht überfressen, denn durch Enzyme wird gleichzeitig die Verdauung angeregt und der Stoffwechsel reguliert. Die sekundären Pflanzenstoffe Anthocyan, Chlorogensäure, Quercetin und Katechin wirken auf Fettzellen und auf die Zellen der Gefäßinnenwand, indem sie die Aktivität der Proteinbildung in diesen Zellen fördern und haben dadurch auch einen antientzündlichen Effekt haben.

Gesundheitsfördernd wirken sich auch die im Pfirsich enthaltenen Xanthophylle (Farbstoffe) aus, denn sie schützen vor freien Radikalen und stärken das Immunsystem. Schließlich wird dem Pfirsich eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt, da er wie andere Obst- und auch Gemüsesorten wertvolle Flavonoide enthält.

Welche Inhaltsstoffe des Pfirsichs zaubern die Gesundheit herbei?

Pfirsiche sind reich an Provitamin A (auch als Retinol bezeichnet) und Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin) und Vitamin C (Ascorbinsäure). Des weiteren findet man in den süßen Früchten auch wertvolle Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Calcium, Phosphor, Natrium, Kalium, Magnesium und Zink.

Vitamin B1 ist am Stoffwechsel der Kohlenhydrate beteiligt, steuert auch die Schilddrüsenfunktion und ist wichtig für die Nerven. Vitamin B2 vermindert die Häufigkeit und Stärke von Migräne-Attacken, steigert die Gedächtnisleistung und verbessert die Konzentrationsfähigkeit, was wichtig für Schulkinder sein sollte. Vitamin C schützt vor freien Radikalen und beugt dadurch Schäden an den Geweben vor.

Zusätzlich hilft Vitamin C dabei, Infektionen schneller zu bekämpfen oder gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die süßen und mild schmeckenden Früchte sind Genuss ohne Reue, der nur wenige Kalorien besitzt. 100 Gramm Pfirsiche haben nur 41 Kalorien, damit fällt es dir leicht abzunehmen, weil sie zum größten Teil aus Wasser bestehen und so gut wie gar kein Fett (0,1 g/100g Pfirsiche) enthalten.

Besonders beliebt ist das Steinobst bei sommerlicher Hitze, da es mit seinem hohen Gehalt an Wasser und Kalium hilft, durch das Schwitzen verloren gegangene Flüssigkeit zu ersetzen.

Wie erkennt man frische Pfirsiche?

In der Regel werden Pfirsiche frisch verzehrt. Mit den milden und süßen Früchten lassen sich zu dem Pfirsichkompotte und frische Obstsalate zaubern, sowie Obsttorten belegen.

Aus den Früchten lassen sich auch Pfirsichmarmeladen herstellen. Wem die pelzige Haut des Pfirsichs nicht schmeckt, kann die Schale leicht entfernen, indem er das Obst kurz in kochendes Wasser taucht und die Pfirsichhaut dann mit einem Messer abzieht. Damit verschwindet aber auch der größte Teil der Vitamine und anderer Inhaltsstoffe!

Um das Braunwerden frischer Pfirsichhälften zu verhindern, empfiehlt es sich, etwas Zitronensaft auf das Obst zu träufeln!

Da Pfirsiche sehr druckempfindlich sind, werden die meisten Früchte noch hart geerntet und zum Verzehr müssen sie noch nachreifen. Beim Einkauf solltest du leicht gegen die Haut der Frucht drücken und den Widerstand noch spüren. Sehr harte Pfirsiche sollten nach dem Kauf nicht gleich verzehrt werden, sondern einige Tage zu Hause gelagert werden, bis sie genügend gereift sind.

Fühlen sich die Pfirsiche schon im Laden sehr weich an und weisen die Früchte eine etwas schrumpelige Haut auf, handelt es sich um überreife Pfirsiche, die schnell faulen und daher rasch verzehrt werden müssen.

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