Nicht zunehmen an Weihnachten: Tipps für genussvolles Essen ohne schlechtes Gewissen

Schlemmen an Weihnachten ohne zuzunehmen. Geht nicht? Geht doch! Mit diesen Tipps kannst du dein Weihnachtsessen genießen und bleibst dabei trotzdem im Maß.
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von evidero Redaktion
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Die Feiertage sind Schlemmertage und das ist auch gut so! Manchmal muss man sich einfach etwas gönnen, denn Genuss ist wichtig für unser Wohlbefinden. Dennoch heißt es nicht zwangsläufig, dass wir dabei zunehmen müssen. Mit diesen Tipps kannst du das Weihnachtsessen genießen, ohne deiner Figur zu sehr zu schaden.

1. Iss an Weihnachten vor jeder großen Mahlzeit einen Apfel

Das hat mehrere positive Effekte: Erstens erhält dein Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe und zweitens beginnt dein Magen schon vor dem eigentlichen Essen mit dem Verdauen. Du solltest den Apfel etwa 15-20 Minuten vor der eigentlich Mahlzeit essen, denn so lange dauert es, bis dein Magen an dein Gehirn signalisiert: “Ich habe schon etwas bekommen, du musst dich nicht mehr vollstopfen.” So isst du automatisch weniger. Aus diesem Grund werden übrigens auch Beilagen-Salate in Restaurants vor dem Essen serviert.

2. Iss dein Weihnachtsessen nicht zu schnell

Unser Sättigungsgefühl stellt sich ein, wenn unser Magen zu etwa 80% gefüllt ist – jedoch erst nach den bereits erwähnten 20 Minuten. Wenn du dein Essen in weniger als 20 Minuten verzehrst, hat dein Magen also keine Chance, stopp zu sagen. Lass dir also Zeit, genieße jeden einzelnen Bissen und kaue vor allem auch gründlich.

So hat dein Körper die Möglichkeit, dir rechtzeitig mitzuteilen, wenn du satt bist und aufhören kannst, zu essen. Das solltest du dann natürlich auch tun!

3. Höre auf zu essen, wenn du satt bist, auch wenn das Essen an Weihnachten besonders gut schmeckt

Wenn dein Magen Sättigung signalisiert, höre auch auf zu essen. Wenn du dauerhaft mehr isst, als dein Magen verträgt, dehnt er sich aus und du wirst immer mehr Essen benötigen, um satt zu werden.

Das passiert natürlich nicht bei einem einzigen Weihnachtsessen, dennoch ist es eine gute Regel. Wer kennt nicht das unangenehme Völlegefühl, wenn man zu viel gegessen hat und sich den Rest des Tages kaum noch bewegen kann.

4. Mache am heiligen Abend einen 30-Minuten-Spaziergang nach dem Essen

Man kennt beides: Den Verdauungs-Schlaf und den Verdauungs-Spaziergang. Um den Magen zu leeren hilft der Schlaf besser, wer jedoch auf seine Figur achten möchte, sollte sich an den Spaziergang halten. Wichtig dabei: Mit vollem Magen macht man keinen Sport! Also kein Walking und kein Joggen, sondern wirklich ein gemütliches Gehen. Das ist besser, als sich von einer Mahlzeit zur nächsten zu sitzen.

5. Teile dein Essen am Weihnachtsfest richtig ein

Du darfst von allem etwas essen, das auf den Tisch kommt, solange du dir dein Essen richtig einteilst. Achte darauf, immer auch eine Portion Gemüse oder Salat auf deinem Teller zu haben und dich nicht am vor Soße triefenden Fleisch satt zu essen. Teile dir deinen Teller zum Beispiel so ein, dass eine Hälfte deines Essens aus Gemüse / Salat besteht und die andere Hälfte aus Reis / Kartoffeln / Fisch / was es bei euch gibt. Wenn es Nachtisch gibt, lass dir noch genug Platz dafür. Wenn du dich am Hauptgericht schon satt gegessen hast, iss den Nachtisch besser nach deinem Spaziergang.

6. Iss dein Festmahl bewusst

Du sollst keine Kalorien zählen, aber dein Essen bewusst wahrnehmen. Freue dich über die Gemeinschaft mit deinen Liebsten beim Weihnachts-Schmaus, aber iss nicht nur nebenher. Lass vor allem den Fernseher beim Essen aus. Wenn wir uns ständig beim Essen ablenken lassen, tendieren wir dazu, zu viel zu essen.

7. Trinke an Weihnachten nicht so viel Alkohol

Zu einem guten Essen gehört für viele auch ein guter Wein. Damit sollte man jedoch sparsam umgehen. Warum? Ein Beispiel: Ein halber Liter Rotwein entspricht etwa dem Energiewert einer Currywurst, ein halber Liter Bier einem Schokoriegel. Alkohol regt außerdem den Appetit auf Süßes an und auch wenn man auf Süßigkeiten nicht komplett verzichten muss (was wäre Weihnachten ohne Lebkuchen), muss man es ja nicht provozieren. Mach dir bewusst, dass Alkohol kein Getränk, sondern ein Genussmittel ist. Gehe dementsprechend damit um.

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