Krafttraining für die Gesundheit: 5 Gründe, wieso Muskeltraining auch etwas für Frauen ist

5 Gründe, wieso du als Frau nicht sofort aussiehst wie Arnold Schwarzenegger, bloß weil du Krafttraining machst.
von Clifford Opoku-Afari
Krafttraining ist gesund für alle© Microgen - Fotolia.com

Um fit zu sein, machen die meisten eher Ausdauersport. Vor allem Frauen haben oft Angst, dass sie durch Krafttraining zu viele Muskeln bekommen könnten, anstatt einfach nur fit zu werden. Was ist an den Vorurteilen gegen das Krafttraining wirklich dran?

1. Muskeln wachsen in den Ruhephasen, nicht beim Training

Während des Krafttrainings werden Muskeln ab- statt aufgebaut! Die Energiereserven werden aufgebraucht und es entstehen mikroskopisch kleine Verletzungen. Der Muskelaufbau findet dann in der Ruhe- und Regenerations-Phase statt. Erstmal werden aber nur die Energiereserven aufgefüllt, die Muskeln werden repariert und erst danach kann ein Muskelwachstum stattfinden.

2. Für Muskelwachstum muss man das richtige essen

Muskeln brauchen die richtigen Nährstoffe, um zu wachsen. Je nachdem, wieviele passende Nährstoffe zugeführt werden, werden die Muskelstränge nach dem Training dann “nur” repariert, oder wachsen tatsächlich. Wenn du also nicht willst, das deine Muskeln immer weiter wachsen, musst du einfach weniger Protein zuführen, als wenn du Muskelaufbau betreibst.

3. Frauen haben es schwerer, Muskelmasse aufzubauen

Bei Frauen wachsen Muskeln nicht so schnell, weil ihnen das Testosteron fehlt. Ihr müsst also keine Angst haben, plötzlich ein weiblicher Schwarzenegger zu sein.

4. Du kannst den Muskelaufbau durch das Training steuern

Je höher die Gewichte und je niedriger die Wiederholungszahlen (unter acht), umso geringer der Effekt auf den Muskelaufbau! Das heißt, “Viel hilft auch viel” stimmt nicht. Besser ist es, die Muskeln für mindestens 20 Sekunden einer hohen Muskelspannung auszusetzen. Nehmt also lieber weniger Gewicht und macht die Übung häufiger.

5. Muskeltraining macht dich nicht unbeweglich

Krafttraining macht nicht steif und unbeweglich, wie manche glauben! Im Gegenteil, mit den richtigen Übungen kann man Muskeln genau so trainieren, wie man sie auch im Alltag verwendet. Das erleichtert einem vieles.

Clifford Opoku-Afari (35) ist Sportwissenschaftler (M.A.), Diplom Trainer für medizinische Fitness (DTA), ehemaliger Leichtathlet (Sprinter & Weitspringer) und heute aktiver Kraftsportler....
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