Gesunde Grüne Säfte : Vitaminbombe Green Juice selbst gemacht – so geht’s auch ohne Entsafter

Grüne Säfte sind Vital- und Nährstoffbomben. Dem Saft aus grünem Gemüse und Obst wird eine reinigende und verjüngende Wirkung zugeschrieben.
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von evidero Redaktion
Grüne Säfte selber machen© Dasha Petrenko - Fotolia.com

Grüne Säfte sind in den USA längst ein Renner: In trendsetzenden Großstädten wie New York und Los Angeles gibt es an praktisch jeder Straßenecke einen Green Juice Laden. Die Saftläden bieten alle erdenklichen Geschmacksrichtungen von kaltgepressten Säften an: Mindestens 60 Prozent grünes Blattgemüse sollten sie enthalten, plus etwas Obst für den guten Geschmack. In einem Glas Green Juice können je nach Zusammensetzung schon alle fünf Portionen der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen Tagesmenge an Obst und Gemüse enthalten sein.

Green Juices versprechen schöne Haut, schöne Haare und eine Entgiftung für den Körper. Grünes Gemüse, Salate, Wildkräuter und Wasser – das sind die Grundzutaten für die gesunden Green Juices. Sie werden roh und kalt gepresst: So wird ihnen die Flüssigkeit entzogen, deren Vitamine und Vitalstoffe beim Verzehr sofort ins Blut gelangen.

Grüne Säfte: Kalorienarme Vitaminbombe für zwischendurch

 

Im Unterschied zu Grünen Säften werden in Green Smoothies alle Gemüse und Früchte vollständig mit sämtlichen Pflanzenfasern verarbeitet. Grüne Smoothies enthalten sättigende Ballaststoffe und können, wenn sie gehaltvolles Obst (wie Bananen und Datteln) oder fettreiche Nussmilch enthalten, mit ihrem Gehalt an Nährstoffen und Kalorien eine Mahlzeit vollständig ersetzen. Grüne Säfte sind weniger sättigend und auch nicht so gehaltvoll wie Smoothies: Ungesüßt und mit einem geringen Anteil an Früchten sind sie gesunde und kalorienarme Erfrischungsgetränke und eignen sich gut als Vitamin-Kick zwischendurch.

Allerdings steigt der in ihnen enthaltene (Frucht-)Zucker schneller ins Blut, da ihnen die Ballaststoffe fehlen, die die Verdauung und Verstoffwechselung verlangsamen. Das heißt, der Blutzuckerspiegel fällt auch schneller wieder: Du bekommst schneller wieder Hunger. Daher sollte man Grüne Säfte bewusst genießen und einen gesunden und nachhaltigen Snack wie Nüsse, bereit halten. Das darin enthaltene Fett macht die Aufnahme der Vitamine aus dem Gemüse außerdem leichter.

Detox- und Verjüngungskur: Grüne Säfte fördern die Verdauung und Zellerneuerung

Ein strahlender Teint, glänzendes Haar, eine harmonische Verdauung und mehr Energie: Bei Grünen Säften soll noch mehr als bei Green Smoothies das Geheimnis ihrer Wirkkraft darin liegen, dass sie durch das Aufbrechen der Pflanzenfasern vor dem Verzehr die Nährstoffe für den Körper leichter verfügbar machen.

Mixer und Entsafter nehmen dem Körper also Kau- und Verdauungsarbeit ab und versorgen schnell mit Vitalstoffen, die den Stoffwechsel und die Zellerneuerung anregen: Schlacken und Abfallstoffe sollen so schneller abtransportiert werden und der Körper innen wie außen eine Art Verjüngungskur erhalten.

Grüne Säfte enthalten Unmengen an Mikronährstoffen wie Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

Das Wichtigste am Green Juice ist dabei das “Grün”: Sämtliche grüne Salate und Blattgemüse sowie Wildkräuter enthalten fast keine Kalorien, dafür aber in hoher Konzentration Vitamine und weitere Mikronährstoffe. Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe sind Mikronährstoffe, die an den grundsätzlichen biologischen Funktionen unseres Körpers, wie dem Stoffwechsel innerhalb der Zellen, beteiligt sind.

Unser Körper benötigt Mikronährstoffe für das Zellwachstum. So können Haut, Knochen, Muskeln und Blutkörperchen sich regenerieren und erneuern. Auch für die Bildung von Sekreten und Botenstoffen und die Leitung von Nervenreizleitung sind Mikronährstoffe wichtig.

Super-Grün ist super gesund: Pflanzenfarbstoff Chlorophyll wirkt blutreinigend

Ein Held unter den Vitalstoffen ist das in grünen Pflanzen enthaltene Chlorophyll. Der natürliche Pflanzenfarbstoff unterstützt in der Photosynthese die Umwandlung von Kohlenmonoxid und Wasser unter Lichteinstrahlung in Kohlehydrate und spielt damit eine entscheidende Rolle für das Wachstum der Pflanzen.

Im menschlichen Organismus soll Chlorophyll den Aufbau von roten Blutkörperchen unterstützen und daher blutreinigend wirken. Der grüne Pflanzenfarbstoff ist dem roten Blutfarbstoff, dem Hämoglobin, von der chemischen Struktur her sehr ähnlich und wird deshalb auch “grünes Blut” genannt.

Green Juice selbst gemacht: Auch ohne Entsafter die gesunden Säfte zubereiten und genießen

Bei so vielen Vorteilen für Grüne Säfte – warum nicht gleich loslegen und sich ans Entsaften machen? Dafür benötigen wir noch nicht einmal einen teuren Entsafter. In zwei Schritten zu den gesunden und leckeren Green Juices:

1. Zerkleinere in einem Hochleistungsmixer das grüne Gemüse und Obst mit etwas Wasser, am besten im Verhältnis 4:1 – je mehr Gemüse, desto weniger Fruchtzucker enthält der Saft. Zuerst die festeren Sorten wie Gurke, Stangensellerie, Äpfel und dann die Blattgemüse und Kräuter.

2. Gib das Obst-/Gemüse-Gemisch in ein Filtersieb oder einen Nussmilch-Beutel und drück den Saft aus der Masse in eine Schüssel. Du kannst die Hände oder einen Pfannenwender nutzen, um die Flüssigkeit auszupressen.

Da der Saft keine Ballaststoffe enthält und dadurch schneller oxidiert als Smoothies, sollte er möglichst sofort getrunken werden. Mögliche Reste höchstens zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. 

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