Heilung durch Ayurveda: Die Wissenschaft des gesunden Lebens

Ayurveda befasst sich mit ganzheitlicher Gesundheit. Es nimmt den Körper als Einheit von Körper, Seele und Geist wahr und behandelt unter anderem mit Kuren.
von Frank Lugt und Julia Hauser
Grundlagen AyurvedaFoto: © Gennadiy Poznyakov - Fotolia.com

Von Ayurveda hat jeder schon einmal gehört. Es ist keineswegs ein Wellness-Angebot, sondern befasst sich mit allen gesundheitlichen Bereichen des Lebens. Der Heilpraktiker Frank Lugt gibt eine erste Übersicht.

Ayurveda betrachtet das Leben in seiner Gesamtheit. Diese Heilkunde besitzt eine vielseitige Diagnostik und eine erfolgreiche vorsorgende und gesundheits-fördernde Methodik, den grobstofflichen (sichtbaren) und energetischen „feinstofflichen“ (nicht sichtbaren, zB. Meridiane, Aura) Körper zu reinigen. Ayurveda umfasst ein großes Wissen über die psychosomatischen Ursachen und deren Behandlung, denn es wird davon ausgegangen, dass alle Krankheiten feinstoffliche Ursachen haben. Als eines der ältesten Gesundheitssysteme der Welt kann es zusätzlich mit einer langen Tradition an empirischer Erfahrung aufwarten.

Das Wort „Ayu“ umfasst alle Aspekte des Lebens von der Geburt bis zum Tod. Das Wort “Veda” beutet Wissen oder Lernen, abgeleitet von dem Verb vid, was sehen, wahrnehmen, wissen bedeutet. Das Wissen vom Leben in all seiner Vielfalt wurde in den Veden, den ältesten schriftlichen Aufzeichnungen der altindischen Hochkultur niedergeschrieben. Davor wurde dieses Wissen in Form von Gesängen an die Generationen weitergegeben. So konnten die Veden über mehrere Jahrtausende erhalten bleiben und später auf Palmblättern schriftlich festgehalten werden.

Das Förderliche zu stärken und erst in zweiter Linie Probleme zu behandeln, ist eine Stärke von Ayurveda. Denn Probleme lösen sich erst, wenn der Fokus auf der Lösung liegt.

Schwerpunkte des Ayurveda

  • Ayurveda ist die Anleitung zu einem systematischen Leben und dabei steht der Mensch als ganzheitliches Wesen -Körper, Geist, Seele- im Mittelpunkt.
  • Es beschäftigt sich mit den Einflüssen, die auf unser Leben wirken und ihm förderlich oder schädlich sind.
  • Der einzelne Mensch wird behandelt und weniger das Problem. Die Gesundheit wird gestärkt, sodass viele körperliche Erscheinungen sich zum positiven entwickeln.
  • Der Mensch pflegt seine Gesundheit in dem Wissen, dass ein gesunder Körper und ein ausgeglichener Geist der Seele ein verlässliches Zuhause sind.
  • Ayurveda lehrt uns, wie man gesund ist und bleibt und wie ein langes, gesundes Leben erreicht werden kann.

Ayurveda ist mit wissenschaftlichen Erkenntnissen vereinbar

Dieses Wissen ist ein Vermächtnis der Weisen Indiens an uns. Es heißt, dass der Schöpfer selbst dieses Wissen in den Veden an die Weisen oder Seher Indiens (Rishis) übergeben hat und es als Ausdruck seiner Liebe und Fürsorge der Menschheit schenkte. Die magisch-religiöse Betrachtungsweise der Medizin in den Veden wurde im Laufe der Zeit um Beobachtungen erweitert, die auf wissenschaftlichem Denken beruhen. Gelehrte späterer Generationen gaben der ayurvedischen Medizin eine feste und logische Basis. Das in den Veden verstreute Material wurde gesammelt, auf seine Wirksamkeit überprüft und systematisch gruppiert. Solche Zusammenstellungen wurden „Samhitas“ genannt.

In den Texten wird beschrieben, dass die Menschheit an Krankheiten zu leiden begann, da Luft und Wasser verschmutzt waren und das Essen zu geringen Nährwert hatte. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Wir trinken, essen, atmen und unser Körper produziert ständig neues Gewebe. Das führt langfristig dazu, dass unser Körper verunreinigt und in seinen Funktionen eingeschränkt wird.

Nicht nur Erwachsene sollten von der Lebensphilosophie profitieren – auch für Kinder ist Ayurveda toll

In traditioneller Weise wurde dieses Wissen im Guru Kala System vom Meister an den Schüler weitergegeben. Durch die moslemische Invasion Indiens vom elften Jahrhundert an kam es zu einem Niedergang des Ayurveda. Durch die spätere Ankunft der Briten kam es zu einem weiteren Verfall. Die breiteren Volksschichten wandten das traditionelle System trotzdem weiterhin an, sodass es heute noch einen Großteil der indischen Bevölkerung versorgt.

Glücklicherweise konnte das Wissen in den Ayurveda-Familien weiter transportiert werden, sodass in den 1920er – 1950er Jahren Hochschulen gegründet werden konnten, an denen heute ayurvedische Medizin gelehrt wird. Das ist meist das Ayurveda, das wir im Westen heute kennen. Es gibt aber immer noch unterschiedliche Zweige im Ayurveda, die nur in bestimmten Familien traditionell weitergegeben werden und die eigene Schriften über dieses Wissen besitzen. Das macht Ayurveda so vielfältig, wie man sehr schön in dem Film „Ayurveda Art of being“ sehen kann.

Mit Ayurveda lernst du deinen Energiefluss kennen

Ayurveda hat seine Grundlage in einer Philosophie, welche die Eigenschaften und Vorgänge der Natur und des Weltalls betrachtet. Sie übernimmt dabei die vedische Anschauung, dass der Mikroksmos (Individuum) und der Makrokosmos (Weltall) identisch sind, dass der Mensch also ein Miniaturbild der Natur ist und alle Vorgänge, die wir in der Natur beobachten können, auch in unserem Körper wahrnehmbar sind.

Die Wahrnehmung des gesamten Wesens ist wichtig um herauszufinden, wo Strukturen in diesem System den natürlichen Energiefluss (Prana) behindern, um diese dann möglichst aufzulösen. Es gibt keine Gebrauchsanleitung. Wir sind alle gleich gebaut und doch individuell. Entsprechend individuell soll auch die Herangehensweise sein.

Ayurveda bietet hier durch verschiedene Behandlungen, eine weitgreifende Ernährungslehre und Empfehlungen des täglichen Verhaltens hervorragende Möglichkeiten die gleichmäßige und harmonische Verteilung der Lebensenergie im Körper zu gewährleisten.

Ayurveda beeinflusst dein ganzes Leben

Nicht das Problem, sondern die Gesundheit steht hier im Vordergrund. Da die Energie immer der Konzentration folgt, ist es wichtig den Fokus auf die Gesundheit zu legen. Ein guter Vaidya (traditioneller Ayurveda-Arzt) erhielt seinen Titel von den Dorfmitgliedern und seine Auszeichnung war, dass die Mitglieder des Dorfes gesund waren.

Nicht zu erkranken, sondern früh genug Disbalancen zu erkennen und zu verändern ist ein wichtiges Ziel im Ayurveda. Verändern bedeutet in der Regel uns zu verändern, unsere Gedankenmuster, unsere Glaubenssätze, unsere Erwartungen und unser Verhalten. Wenn ich den ersten Schritt der Veränderung gemacht habe, wird sich vielleicht auch meine Ernährung ändern, wenn es erforderlich ist. Und das wird auf natürliche Art geschehen und nicht auf Grund eines neuen Konzeptes der Ernährung. Die Veränderung findet vom Feinstofflichen zum Materiellen statt. Wenn ich liebevoll mit mir umgehe, werde ich auch liebevoll mit meinem Körper umgehen und ihm „Gutes“ geben als Energiequelle.

Die Anwendung des Ayurveda stärkt die Basis -unsere Gesundheit-, indem Körper und  Geist gereinigt werden. Folgende Aspekte gehören dazu und helfen Körper und Geist zu nähren:

  • Reinigungskuren
  • Meditation
  • Eine Form der Gedanken-Hygiene
  • Stärkende Behandlungen
  • Gute Nahrung
  • Erbauliche Gedanken

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