Friedliche Festtage ohne Stress: 8 Tipps, wie du im Einklang mit dir selbst friedliche Feiertage verbringen kannst

Die Weihnachtszeit soll die schönste Zeit im Jahr sein und ist doch oft Grund für Spannungen, Stress oder Streit. Mit diesen Tipps bleibst du im Einklang mit dir selbst, deinen Wünschen und Bedürfnissen - aber auch mit den Bedürfnissen der anderen.
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von evidero Redaktion
Weihnachten in Einklang mit sich selbst© ivanko80 - Fotolia.com

Eigentlich gelten die freien Tage rund um Weihnachten als Zeit der Liebe, des Friedens und des Verständnis. Die christlich inspirierte friedliche Mission scheitert aber oft an den realen Gegebenheiten, wenn wir plötzlich viel Zeit mit Verwandten und deren Partnern, Kindern oder Freunden verbringen, deren Gesinnung unserer nicht entspricht.

Die Unterschiede in den Persönlichkeiten, deren Überzeugungen und Lebensweisen können eine Herausforderung für uns sein – sie können Ärger, Streit, Ängste und Stress hervorrufen. Sie können aber auch eine gute Übung für uns sein, wie wir mit Gelassenheit und Mitgefühl eine angenehme Zeit mit unseren Mitmenschen erleben können. Hier ein paar nützliche Tipps der evidero Redaktion für harmonische Feiertage mit unseren Mitmenschen.

1. Am Weihnachtsabend freudvolle Gespräche führen und Konfliktthemen meiden

Bei Gesprächen an der gemeinsamen Festtafel, beim gemeinsamen Essen oder anderen Aktivitäten sollten spezifische gesellschaftliche Themen am besten nicht diskutiert werden. Hierzu gehören vor allem Politik und Religion. Und in diesem Zusammenhang können auch die Geschlechterdiskussion, Ernährungsdogmen, Umweltschutz sowie Tierrechte tabu sein.  Dabei kommt es natürlich immer auf die Zusammensetzung der Menschen an.

Wenn Veganer zusammensitzen, ist das Thema Ernährung und Tierrechte natürlich ein willkommenes. Anders ist es bei gemischteren Gruppen. Grundsätzlich sollten Menschen mit anderer Weltauffassung für ihre Einstellung nie angegriffen werden. Wenn dich deinerseits ein Angriff trifft, dann kannst du das Thema höflich zurückweisen und darauf aufmerksam machen, dass du darüber nicht diskutieren möchtest. Lächle dabei und biete ein neues Thema deiner Wahl.

2. Sorge auch an Weihnachten für dich selbst und genieße die Gesellschaft mit Anderen

Gehe nicht davon aus, dass dein Gastgeber auf all deine Essenswünsche und Ernährungsbedürfnisse eingestellt ist. Wenn du zum Beispiel auf Diät bist, dann könntest du den Gastgeber darauf hinweisen und bitten, etwas für dich extra zu kochen. Oder du bist Vegetarier, dann bringst du dir vielleicht einen extra Gang mit und lässt ihn in das gemeinsame Essen einbauen, um zusammen mit der Gruppe zu essen.

Wenn du als Veganer Sorge hast, während des Essens zu hungern, während alle Anderen genießen, dann iss schon vorher eine Kleinigkeit und genieße mögliche weitere Gänge zusammen mit den Anderen. Denke daran, dass die Ferien eine Zeit für Genuss, Freude und Gemeinsamkeit sind und nicht nur daran zu denken, was du gerade essen darfst oder willst.

3. Achte während des Weihnachtsfestes auf die Wünsche der Anderen und gib jedem Raum für seine Bedürfnisse

Als Gastgeber solltest du besonders darauf achten, dass deine Gäste zufrieden sind. Dann ist die Wahrscheinlichkeit besonders hoch, dass es ein gelungenes Event und eine gemeinsame freudvolle Erfahrung für alle wird.

Versuche einmal, all deine Gäste zu beteiligen, indem jeder sein eigenes Essen mitbringt (oder jeder einen Gang) und ihr es teilt. So kann jeder etwas geben, jeder kann selber wählen und das Essen besser genießen.

4. Weihnachten genießen: Kläre deine Gefühle und teile sie anderen mit

Wenn du dich bei einem gemeinsamen Essen nicht wohl fühlst oder besonders schlechte Laune hast, dann gib es einfach zu. Es ist in Ordnung, schlechte Laune zu haben, wir haben alle unsere schlechten Tage. Die anderen Gäste werden Verständnis haben.

Allerdings solltest du versuchen, dir vor einem Treffen mit Anderen zunächst Klarheit über deine Gefühle zu verschaffen. Es wäre für alle unangenehm, wenn du einen anderen Gast als vermeintlichen Auslöser deiner schlechten Laune ausmachst, obwohl dies gar nicht der Fall ist.

5. Meide Perfektion in der Sache und konzentriere dich auf freudvolle Gemeinsamkeit an Heiligabend

Nobody´s perfect! Versuche, dies zu verinnerlichen! Es klingt so einfach, doch es ist wirklich wichtig, sich immer daran zu erinnern. Besonders wenn du Gastgeber bist und meinst, sehr viel daran arbeiten zu müssen, alles richtig zu machen: Gut zu kochen, den Tisch schön zu decken, die richtige Musik aufzulegen, die richtige Atmospähre herzustellen oder den tollsten Nachtisch zu kredenzen.

Wie wäre es, mal im Feinkostladen etwas zu Essen zu kaufen oder einfach die Anderen zu bitten, einen leckeren Nachtisch oder Getränke mitzubringen? Das Wichtigste ist es, mit Anderen zusammen zu sein, zu feiern, Freude zu erleben. Und nicht zu versuchen, einen formal perfekten Abend zu kreieren.

6. Sei kreativ und halte nicht an unliebsamen Weihnachtstraditionen fest

Traditionen können sich ändern. Dies scheint für einige Menschen erstmal schwer. Aber andererseits fürchten sie die Weihnachtsfeiertage regelrecht: Wegen festgefahrener Traditionen und der immer gleichen Art, diese Festtage zu begehen. Vielleicht möchtest auch du nicht immer bei deinen Schwiegereltern oder deiner Tante feiern, die seit Jahren immer wieder an denselben Tagen einlädt und damit deine ganzen Ferien durchkreuzt.

Denke daran und überlege, ob und wie du ungeliebte Traditionen aufweichen oder gar ändern kannst. Entwickle neue Ideen, lade selber mal ein oder fahre einfach in den Urlaub.

7. Verliere dich nicht in Details und denke an das, was dir am Weihnachtsfest wirklich wichtig ist

Achte darauf, dass du dich nicht in Details verlierst, statt an das wirklich Wichtige zu denken. Es ist immer wieder schwierig, in den Weihnachtsferien alles zu erledigen. Aber sind es nicht die geliebten Menschen, die wirklich wichtig für dich sind? Und lohnt es sich nicht am meisten, an diese Menschen zu denken und für sie deine Zeit zu investieren?

Lass dich nicht von deiner vermeintlichen Pflicht, Weihnachtskarten zu schreiben oder Geschenke zu kaufen überwältigen, und dafür von deinem persönlichen Kontakt zu dir wichtigen Freunden oder der Familie abhalten. Stoße niemanden vor den Kopf, weil du meinst, deine Zeit mit zu viel “kleinlichen” Dingen und vermeintlichen Pflichten verbringen zu müssen.

8. Sei dankbar und gut zu den Menschen – Vor allem an Weihnachten

Sei dankbar gegenüber den Gaben der Menschen. Ob schriftlich oder persönlich – Dankbarkeit für eine Einladung, eine Karte oder Geschenke sollte immer an erster Stelle stehen.

Versuche auch im restlichen Jahr, Andere immer so zu behandeln, wie du selber behandelt werden möchtest.

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