Mit Power Yoga gegen Fettpölsterchen: So hält dich das Yoga-Workout fit

Fließende Bewegungen, ein regelmäßiger Atemfluss und viel Energie: Die Übungen des Power Yoga schenken dir innere und äußere Kraft. Dieser Yogastil macht Spaß, stärkt den Geist und hilft dir bei der Fettverbrennung.
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von evidero Redaktion
grundlagen power yoga© magann - Fotolia.com

Power Yoga, eine Erfindung des US-Amerikaners Bryan Kest, sorgt dafür, dass du den Fettpölsterchen den Kampf ansagst und dich trotzdem entspannt und ausgeglichen fühlst. Gleichzeitig bringst du deinen Geist in Einklang mit deinem Körper. Mit diesem Yoga-Workout halten sich auch Stars wie Madonna und Drew Barrymore fit.

Power Yoga verbindet Workout und geistige Stärke

Als Begründer von Power Yoga gilt Bryan Kest, der im Alter von 14 Jahren im Jahr 1979 auf Hawaii bei David Williams und Brad Ramsey das Ashtanga Yoga für sich entdeckte. Das anspruchsvolle Ashtanga Yoga beruht auf dem körperorientierten Hatha Yoga, das um dynamische Elemente ergänzt wurde. Besonders wichtig ist bei diesem Yogastil, dass die Bewegungen im Einklang mit dem Atemrhythmus ausgeführt werden.

Bryan Kest entwickelte das Ashtanga Yoga zum Power Yoga weiter. Ihm geht es nicht allein um Fitness und physische Kraft, sondern vor allem um geistige Stärke: Körper und Geist sollen durch Yoga vereint und in Harmonie gebracht werden. Dabei verlässt Kest sich auf seinen “inneren Lehrer”: Er geht davon aus, dass das Wissen über deinen eigenen Körper und Geist sowie die eigenen Fähigkeiten bereits in dir stecken und du es durch Yoga und Meditation erst richtig entdecken kannst.

Dein Körper sagt dir auch, wie weit du gehen kannst und was ihm gut tut. Wenn der Verstand sich entspannt, macht er Raum für den “inneren Lehrer” und seine Weisheiten. Dementsprechend interpretierst du die Anweisungen deines Yogalehrers beim Power Yoga auch wesentlich eigenverantwortlicher, als es zum Beispiel beim Iyengar oder Ashtanga Yoga der Fall ist. Beim Power Yoga trainierst du ganz in deinem eigenen Rhythmus.

Das Atmen nicht vergessen!

Damit du rechtzeitig merkst, wo deine Grenzen liegen, ist die richtige Atmung beim Power Yoga wichtig. Du atmest nur durch die Nase ein und aus, sodass die Luft gefiltert wird. So bist du zwar nicht ganz so leistungsfähig wie bei der Atmung durch den Mund, spürst jedoch sofort, wenn dein Körper nicht mehr kann. Geht dein Blick zum Himmel, atmest du ein, geht er zur Erde, atmest du aus.

Fließende Bewegungen nach dem Vinyasa-Prinzip

Die Asanas (Körperhaltungen) werden beim Power Yoga miteinander verbunden, sodass sie dynamisch ineinanderfließen. Eine solche Sequenz von Körperhaltungen wird auch als Vinyasa bezeichnet. Sie vollzieht sich im Einklang mit der Atmung, um Körper, Geist und Seele zu harmonisieren. Durch die Dynamik, die dabei entsteht, formst du deinen Körper auf natürliche Weise und trainierst alle deine Muskeln. Ein weiterer Vorteil, der für Bryan Kest nur ein Nebeneffekt ist: Dabei schmelzen außerdem die Fettreserven.

Typischer Ablauf eines Power Yoga Trainings

Eine Trainingseinheit beim Power Yoga dauert üblicherweise zwischen 60 und 120 Minuten und erfordert einiges an Kraft und Ausdauer. Du solltest dich also darauf gefasst machen, ordentlich ins Schwitzen zu kommen. Damit du dich nicht überforderst, kannst du in der Regel jedoch zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen: Es gibt ein Level für Anfänger, eins für die Mittelstufe und ein Level für Fortgeschrittene.

Eine Power Yoga Session setzt sich aus Atemübungen, Meditation und Asanas zusammen. Zu Beginn des Trainings wärmst du dich auf und machst eine Reihe von Sonnengrüßen. Im Hauptteil des Trainings werden beim Power Yoga dann verschiedene Asanas neu gelehrt und jedes Mal verschieden kombiniert, sodass jede Stunde ein wenig anders ist. Zum Schluss klingt die Session mit einer Entspannungssequenz aus.

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Die richtige Ausstattung zum Einstieg ins Power Yoga