Loslassen und leben: Die Reise in die wahre Berufung, ein Erfahrungsbericht

Wer alles aufgibt um sich zu finden, braucht Mut und Vertrauen in sich selbst. Juliane Wothe hat ihr altes Leben losgelassen und etwas Neues gefunden.
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von maaS Magazin
Juliane Wothe© maas Magazin

Juliane, 35 Jahre, ist Filmproduzentin aus Leidenschaft. Nach einem Nervenzusammenbruch lässt sie ihre Ehe, ihre Firma und ihre Rentenversicherung zurück und fliegt auf die Galápagos-Inseln. Aus der Distanz stellt sie ihr bisheriges Leben vollkommen in Frage und entdeckt, dass ihr das eigene Leben das Allerwichtigste ist. Auf Bali findet sie Zufriedenheit und Erfüllung. An sich selbst hat sie in einem jahrelangen Prozess erfahren, wie Heilung funktioniert. Ein Bericht voller tiefgehender Lebensweisheiten.

“Wenn ich mich frage, ob ich erfolgreich bin, erinnere ich mich daran, wie oft ich gelacht habe” (Juliane Wothe)

Für mich ist Erfüllung ein Zustand, den man sich immer wieder in Erinnerung rufen muss, an dem man arbeitet und der in jedem Moment neu definiert und ausgerichtet werden kann. In dem Wort selbst steckt das Wort “Fülle”, also “voll sein“. Ich kann mich mit kleinen Dingen “füllen”: mit schönen Worten, mit Schreiben oder einem schönen Buch, mit Affirmationen, Yoga, Meditation oder Gartenarbeit, Musik, einem guten Gespräch, einer liebevollen Geste oder einem einfachen Lächeln.

Erfüllung heißt für mich, wirklich die Schönheit in den Dingen zu sehen, die mich umgeben. Wir glauben Zufriedenheit ist ein Zustand, den es zu erreichen gilt. Damit projizieren wir unsere Zufriedenheit oder auch unser Glück an einen unbestimmten Zeitpunkt in die Zukunft und können es im Hier und Jetzt quasi niemals erreichen. “Ich bin glücklich, wenn…”

Der Verstand produziert unsere Erwartungen für die Zukunft

Galapagos Sitze ich Tag ein Tag aus am Meer ist das für die anderen Urlaub und nicht Leben © maas Magazin

Es ist unser Verstand, der uns gedanklich in die Erwartungen der Zukunft oder auch in die Erinnerungen der Vergangenheit verfrachtet, der bewertet und beurteilt und der vor allen Dingen niemals Ruhe gibt. Zufriedenheit und Erfüllung sind reine Entscheidungssache.

Welche Rolle möchte ich im Leben spielen? Für wen tue ich das eigentlich? Wer möchte ich sein? Von wem stammen die ganzen Träume eigentlich, von denen wir glauben, sie seien die unseren und es gilt sie um alles in der Welt zu erreichen? Ein Haus, ein Kind, ein Auto, ein solides Einkommen – das alles gehört zur Basisausstattung für Glück und Zufriedenheit? Oder findet man Glück wirklich nur in sich selbst und ist damit frei von allen externen Faktoren?

Es gibt gute Tage und es gibt schlechte, aber wenn ich die Bilanz ziehe, bin ich doch schon verdammt glücklich. In den guten Zeiten versuche ich so viel Glück in meinen Körper zu stopfen, wie nur irgend möglich. Und in schlechten Zeiten gilt es anzusehen, was gerade geklärt oder bearbeitet werden will. Der Schlüssel ist immer: akzeptieren was ist.

Es ist was es ist, sagt die Liebe – was es ist, sagt der Verstand

In dieser Gesellschaft zählt nur, was du bist. Weißt du es nicht, bist du komisch und anders und man rät dir, nach dem zu suchen, was du sein könntest. Sitze ich Tag ein Tag aus am Meer ist das für die anderen Urlaub und nicht Leben. Und dennoch vergeht die Zeit; ich werde älter und verändere mich, denke, atme, bin traurig, wach, glücklich, genießend. Ist das nicht Leben?

Ich bin eine Ärztin. Ich bin Gärtnerin. Ich bin Architektin. Und ich bin das alles nicht. Ich bin die Ärztin meiner Seele, die ihren inneren Garten pflegt und ausbaut, neu konstruiert, also bin ich all das und dennoch ist es nicht genug, denn es ist nicht das wirkliche Leben, sagt mir meine Umwelt.

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maas Magazin Titelbild 4

maaS ist ein Mindstyle Magazin, das inspiriert, ermutigt und Antworten gibt auf die wichtigsten Fragen des Lebens. Jede Ausgabe widmet sich einem Thema, das von allen Seiten beleuchtet wird.

In den nächsten 4 Ausgaben geht es um diese Themen:
No. 4 Ich und Gemeinschaft
No. 5 Körper und Geist
No. 6 Geld und Glück
No. 7 Intuition und Verstand

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Karriere, Erfolg und Geld sind die Kriterien für Aufsteiger im Beruf

Glück und Erfolg in Karriere und Geld zu suchen, das hat man mich in der Welt, aus der ich komme, gelehrt. Ich bin Filmemacherin. Filme herzustellen gehört auch zu meiner Berufung, meiner Leidenschaft und das wusste ich schon sehr früh. Mit diesem Medium kann man wunderbare Geschichten erzählen und Brücken bauen, die zu mehr Verständnis in der Welt führen.

Dieses wunderbare Idealbild von Kreativität und Schaffenskraft gibt es aber nur selten in der deutschen Medienlandschaft, denn hier regieren meist Geld, Quoten, Effizienz und Gewinnstrategien. Es hat nicht lange gedauert und ich war desillusioniert und Filmemachen in Deutschland wurde für mich nichts weiter als ein Job.

Trotz der täglichen Realität der inneren Stimme mehr Gewicht geben

Seit meiner Kindheit wandere ich auch schamanische Wege und erfuhr in der Meditation die Transzendenz und den totalen Frieden. Diese Stimmen aus einer anderen Welt, fern von roten Teppichen und Kameras haben mich schon immer parallel gerufen. Jedoch hatten Spiritualität und die Suche nach dem wer ich bin und wohin ich gehen möchte, was meine eigentlichen Wünsche und Träume waren, in meiner normalen Realität wenig Platz. Und so habe ich jahrelang das tiefste in mir wohnende Bedürfnis ignoriert und auf “morgen” verschoben.

Die Stimme des Herzens dauerhaft zu unterdrücken macht uns krank

Als ich einen Nervenzusammenbruch hatte und mir bewusst wurde, wie fragil unser Nervenkostüm wirklich sein kann, vor allem, wenn wir uns immer weiter von dem wegbewegen, was uns wirklich glücklich macht, wenn wir verlernt haben, mutig zu sein und der Stimme unseres laut pochenden Herzens zu folgen. Die Sehnsucht wird Tag für Tag immer lauter. Und um sie nicht hören zu müssen, weil es irgendwann weh tut, finden wir immer mehr Dinge, um uns abzulenken und uns zu beschäftigen und entfernen uns immer weiter von uns selbst. Bis es nicht mehr geht.

Rückzug aus der reizüberfluteten Leere in unsere Träume

Bucht vor Galapagos Das Leben auf Galápagos war weitaus unzuverlässiger, spontaner, wilder … © maas Magazin

Aus Angst vor unseren ungelebten Träumen und der daraus resultierenden Traurigkeit und Leere in uns verschanzen wir uns in großen Städten voller Reizüberflutung, obwohl wir in der Natur eher Ruhe und Frieden finden. Wir fahren ans Meer in den Urlaub und machen es zu etwas Besonderem, weil wir unsere Leben in grauen Kästen verbringen und glauben, alles andere sei ein Traum, den wir nicht verdient haben? Nach meinem Nervenzusammenbruch war mein Bedürfnis nach Ruhe immens und viel größer als die ewig gleichen Fragen in den Gesprächen mit anderen, wo ich herkomme, wer ich bin und was ich mache oder tun will.

Sich selbst wieder nahe sein in der Ferne

Ich buchte einen Flug nach Galápagos. Mein bester Freund hatte dort begonnen zu arbeiten und immer noch gefangen in alten Denkstrukturen plante ich eine Recherchereise auf die Inseln am anderen Ende der Welt, um einen Film darüber zu machen.

Doch das Leben, was ich dort fand, war ganz und gar anders als mein gewohntes: langsamer, weitaus unzuverlässiger, spontaner, wilder, wirklicher und unmittelbarer, ohne viele Medien, die unser Bewusstsein tagtäglich mit Schreckensmeldungen überhäufen. Ich begann mich wieder selbst zu spüren, doch damit kam auch eine große Angst. Kann ich das hier leben, fragte ich mich?

Das Herz aufwecken und Mut zur Veränderung entwickeln

Ich blieb zwei Monate statt drei Wochen und verliebte mich in alles und jeden. Mein Herz war plötzlich wieder wach und leidenschaftlich, doch was tun? Niemand darf einfach auf Galápagos bleiben und das bekam ich auch von allen Seiten zu hören. Außerdem rief mich mein altes Leben zurück. Doch ich wusste tief in mir drin, dass ich nicht mehr zurück konnte.

Und so erfand ich ein Projekt, für das ich in Deutschland finanzielle Förderung bekam, in Ecuador das Visum und in Galápagos eine Arbeitserlaubnis. Was sich hier einfach in einem Satz zusammen schreiben lässt, ist ein Prozess von mehreren Monaten Zweifeln, Hoffnungen, Kämpfen, Überzeugungen, Kapitulieren, Weitermachen und vor allem daran glauben. Ich habe in Deutschland alles aufgegeben, meine Ehe, meine Wohnung, meine Firma, meine Katze, mein Auto und meine Rentenversicherung.

Träume werden nur erfüllt, wenn wir das Glück systematisch ins Leben ziehen

Mir passieren so viele gute Dinge, weil ich sie systematisch in mein Leben ziehe. Ich WILL glücklich sein und bin bereit dafür alles zu tun, was mir dabei hilft. Ich habe meine Arbeit gehasst und mich davon krank machen lassen. Jeden Tag ärgern, jeden Tag aufs Neue aus dem Bett quälen. Warum? Für wen? Ich habe nur ein Leben und das ist für mich das Allerwertvollste auf der Welt. Also habe ich beschlossen, mir meine Träume zu erfüllen. Jetzt lebe ich auf Bali, einem zauberhaften Ort und alles fühlt sich richtig an, weil ich so viele Geschenke bekomme und sich scheinbar alles fügt.

Durch Akzeptanz vergangener Verluste alte Blockaden überwinden

Ich trage auch Angst, Wut und Traurigkeit in mir und meine Vergangenheit steht mir oft im Weg. Aber ich bin mir dessen gewahr und akzeptiere diese Eigenschaften. Sie blockieren mich, aber weil ich sie kenne, kann ich diese Blockaden aufheben und einfach den Schritt in die andere Welt wagen. Ich sage, “Komm, Angst, wir schaffen das gemeinsam!” und manchmal rede ich mit Gott, der für mich überall gegenwärtig ist, in jedem Ding auf dieser Welt.

Vielleicht heißt er nicht Gott im christlichen Sinne, aber dennoch ist es etwas, das mich begleitet, das mich nicht im Stich lässt und mich immer wissen lässt, dass ich nicht allein bin, auch wenn ich manchmal morgens aufwache und mich einsam fühle.

Den Fokus verändern auf das, was machbar ist und funktioniert

Die wichtigste Hürde war, sie als solche zu realisieren und nicht länger von Problemen oder Hindernissen zu sprechen. Das allein hat meinen Fokus grundlegend verändert. Auch ich war (und bin es teilweise noch immer) in dem Glauben verfangen, jemand sein zu müssen, um meine Existenzberechtigung in dieser Gesellschaft zu erwirken.

Funktionieren und Bestleistungen standen immer an der Tagesordnung und so hatte ich lange Jahre (!) große Probleme damit, mir einzugestehen, dass nicht alles gut ist und nicht alles so funktioniert, dass ich dabei glücklich werde, eher im Gegenteil.

Die Komfortzone verlassen und das Leben aus Distanz betrachten

Als ich beschlossen habe zu gehen, war das fast wie innerlich zu zerreißen. Ich wusste, ich musste meine Komfortzone verlassen und erst einmal etwas komplett anderes machen, um aus der Distanz meine Muster zu verstehen, meine Ängste kennenzulernen und überhaupt auch neue Perspektiven zu gewinnen.

Meine Ehe ist an der Entscheidung zu gehen, zerbrochen, was vielleicht eine der größten Hürden war – sich gegen die Beziehung und nur für mich zu entscheiden und damit gleichzeitig, viele Brücken hinter mir abzureißen und auch Sicherheiten. Wenn wir Sicherheit wollen, fürchten wir das Unbekannte. Dich dem aber mit Neugier und Offenheit zu öffnen kann dich viel Schönes erfahren lassen, auf deinem persönlichen Weg weiter bringen, Neues lehren oder auch ganz überraschend positive Wendungen in dein Leben ziehen.

Glaube an das Gute und unbedingtes Vertrauen helfen gegen Angst

Was mir gegen diese Angst hilft, ist ein ganz tiefer Glaube an das Positive in allem und ein ganz tiefes Vertrauen, dass es immer jemanden geben wird, der mir weiter hilft und sei es nur mit einem offenen Ohr oder einem guten Rat. Vertrauen, dass ich immer genug Geld für Essen und ein Dach über dem Kopf haben werde.

Und Vertrauen, dass es immer wunderbare Menschen und Freunde um mich herum geben wird, mit denen ich lachen und die Sorgen vergessen kann. Letztendlich ist das Leben schön, so schön und so reich, dass ich versuchen werde, es immer mit einem Lachen auf dem Herzen zu füllen. Das ist mein Versprechen an mich selbst.

Selbstliebe, Respekt und Achtung für sich als Person sind der Schlüssel zum Erfolg

Die größte Hilfe war zu wissen, dass ich ein Ziel hatte und die innere Überzeugung, dass ich etwas ändern muss und nicht so weiter machen konnte wie bisher. Diesem Weg zu folgen, hat sich plötzlich ehrlich und richtig angefühlt, trotz aller Zweifel, das haben auch die Menschen um mich herum spüren können.

Ich fand in mir den kraftvollen Glauben an meine Träume und meine Fähigkeiten, und die Realisierbarkeit all dessen. Und damit konnte ich immer all das in mein Leben ziehen, was ich für mich wollte. Auf einer tieferen Ebene ist dieser Glaube nichts anderes als die innere Überzeugung, dass du verdient hast, glücklich zu sein.

In mir wohnt eine tief verankerte Selbstliebe, die mir immer wieder geholfen hat, aufzustehen und weiter zu machen. Selbstliebe, Respekt und Achtung für mich als Person sind und waren für mich die Schlüssel zum Erfolg.

Die totale Zufriedenheit erfüllt uns und macht uns bereit zu sterben

Wenn ich mich frage, ob ich erfolgreich bin, erinnere ich mich daran, wie oft ich gelacht habe, und wie oft ich wirklich und wahrhaftig im Inneren tief zufrieden und glücklich war. Es gibt immer wieder Momente in meinem Leben, da spüre ich tief in mir drin eine Zufriedenheit, die so groß ist, dass ich weiß, ich könnte auf der Stelle sterben und hätte nicht das Gefühl, noch irgendetwas tun oder sehen zu müssen, um mein Leben erfüllter erscheinen zu lassen.

Zweifel und Sehnsüchte akzeptieren und mutig entgegentreten

Es gibt Phasen, da frage ich mich, ob das alles richtig ist, was ich tue. In diesen Phasen mischt sich die Sehnsucht nach Ankommen und Stetigkeit mit der Sehnsucht nach neuen Abenteuern, der großen Welt, neuen Menschen und Geschichten. In diesen Phasen bin ich müde vom Reisen oder habe Heimweh.

So saß ich an Weihnachten an einem schneeweißen Traumstrand unter Palmen auf Galápagos, um mich herum tobten paradiesische Vögel und Echsen und im Wasser tollten Seehunde umher und ich hatte großes Verlangen nach meiner Familie, der grauen Kälte in Deutschland und dem guten alten Weihnachtsbaum, unter dem die Geschenke verteilt liegen würden.

Juliane Wothe mit Gitarre Juliane Wothe mit Gitarre © maas Magazin

Das gleiche Gefühl beschleicht mich im Frühling, wenn ich weiß, dass zu Hause alles anfängt zu blühen und wiederzuerwachen oder im Herbst, wenn es an die Ernte geht und die Pilze im Wald stehen. In diesen Augenblicken sehne ich mich nach Hause.

Meine größte Angst ist es, eines Morgens aufzuwachen und zu realisieren, dass ich die ganze Zeit in die falsche Richtung gelaufen bin. Gleichzeitig lässt mich diese Sehnsucht auch wirklich das schätzen, was ich habe, wenn ich zurückkehre. Dann erinnere ich mich, dass alles vergänglich ist, und dass ich jederzeit die Möglichkeit haben werde, mir einen neuen Traum zu suchen.

Ich weiß dann, dass es den Frühling auch noch im nächsten Jahr geben wird und ich jetzt erst mal den weißen Traumstrand genießen kann. Ein Leben ohne Ängste und Zweifel wird es nicht geben. Die Dunkelheit wird immer dazu gehören, denn sie ermöglicht es uns, das Licht immer wieder zu erkennen und auch zu schätzen.

Heilsam ist, die eigene mutige Lebensweise in einer Gemeinschaft zu teilen

Ich habe Sicherheit und Garantien aufgegeben oder zumindest das, was ich als Sicherheit empfand. Ein regelmäßiges Einkommen, meine Renten- und Pflegeversicherung und den Plan für den nächsten Tag. Der Sprung ins Unbekannte bedeutet immer, dass du nie wissen wirst, wie es ausgeht und ob du dort ankommst, wo du dir vorstellst anzukommen.

Ich wünsche mir mehr Einfachheit. Noch mehr gelebte Augenblicke, noch mehr Mut und vor allem weniger Gedanken. Mehr Balance und Disziplin! Manchmal denke ich, es wäre schön, jemanden zu haben, mit dem ich dieses Leben teilen kann, der auch aktiv seinem Herzen folgen möchte und Träume lebt. Eigene Kinder und eine feste Gemeinschaft von Freunden, die miteinander lebt und sich gegenseitig unterstützt.

Die wahre Berufung liegt tief in unserem Inneren und will wahrgenommen werden

Berufung ist jedoch etwas Feines, Leises, was im Inneren liegt, was Zeit braucht und wozu man eine gewisse Zeit still sitzen bleiben muss, um diese innere Stimme auch vernehmen zu können.

Wahre Berufung erkennst du an dem Gefühl, was dich durchströmt, wenn du dir einer Sache plötzlich ganz und gar sicher bist, eine unbeschreibliche Energie, als ob man plötzlich fliegen könnte. In meinem Herzen geht dann ein Licht auf und ich weiß, ich schöpfe meine Energie und meine Kraft aus einer Quelle, die fernab von meinen eigenen Ressourcen liegt. Diese Energie erfüllt mich mit Stetigkeit und Motivation; sie lässt mich Lebendigkeit spüren und Kraft.

Für mich ist es wichtig, dem Geldfluss als konstante Energie in meinem Leben stets zu vertrauen und auch immer wieder neue kreative Möglichkeiten zu finden, um diesen auch anzuziehen.

Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem maaS Magazin No.1 “Beruf und Berufung” von der Autorin Juliane Wothe

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Autoren: maaS Magazin
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