Peinlich im Bewerbungsgespräch: 10 Tipps, wie du dein nächstes Job Interview so richtig vermasselst

Wenn du diesen einen Job unbedingt nicht haben willst, dann missachte alles, was du bisher gelernt hast.
evidero Logo
von evidero Redaktion
Bewerbung vermasseln© Elnur - Fotolia.com

Es ist immer nur die Rede von supertollen Tipps, wie man sich in Bewerbungsgesprächen am besten verkaufen sollte. Wollen wir aber manchmal gar nicht. Es gibt Jobs, die wollen wir nicht haben. Warum auch immer. Vielleicht ist uns doch lieber nach Weltreise oder Studium. Gründe, einen Job nicht zu wollen oder am liebsten gar keinen zu haben, gibt es schließlich genügend.

Natürlich könnten wir absagen, aber manchmal ist es dafür zu spät. Zum Beispiel, wenn wir beim Anmelden am Empfang schon am liebsten wieder auf der Stelle kehrt machen würden. Dann hilft nur eins: vermasseln. Geschickt eingesetzt (nicht zu auffällig!), helfen dir unsere perfiden Tipps und Tricks.

Die Kunst ist, nicht alle Tipps auf einmal einzusetzen, sondern sich strategisch clever nur auf wenige zu konzentrieren.

So machst du im Bewerbungsgespräch garantiert alles falsch

1. Bewirb dich bei einem Betrieb, der dich gar nicht interessiert

Die einfachste Art, nicht genommen zu werden, ist natürlich, dich für einen Beruf zu bewerben für den du nicht geeignet bist und der dich auch gar nicht interessiert. Dafür musst du natürlich erst einmal herausfinden, welcher Beruf gut zu dir passen würde – und dann bewirbst du dich beim exakten Gegenteil.

2. Zu spät kommen zum Bewerbungsgespräch

Der Klassiker! Du beweist, dass du kein Zeitmanagement hast, zu lange geschlafen hast oder unzuverlässig bist. Deine Ausrede sollte möglichst abgedroschen sein (kein Parkplatz gefunden, im Stau gestanden!).

Alternativ kannst du auch viel zu früh dort sein, und damit zeigen, dass dir Richtlinien deines Arbeitgebers schlichtweg egal sind. Am besten beschwerst du dich dann auch, dass man noch keine Zeit für dich hat, immerhin bist du extra angereist.

3. Unadäquat kleiden macht einen schlechten Eindruck

Es gibt zwei Alternativen – underdressed oder overdressed. Beides ist gut. Recherchiere vorher den Dresscode eines Unternehmens und kleide dich dementsprechend nicht. Sei kreativ!

Du kannst dich auch von unserem Titelbild inspirieren lassen – damit wirst du ganz sicher nicht genommen, außer vielleicht du bewirbst dich in einem Comic-Verlag.

4. Unangemessen grüßen wirkt unhöflich

Ein schlichtes „Hi“ reicht schon aus, um dich zu disqualifizieren. Hände am besten in den Hosentaschen lassen. Du wirkst respektlos und unmotiviert. Augenkontakt meiden. Ein zu fester Händedruck kann auch abschrecken.

5. Ignoranz gegenüber dem Unternehmen

Du hast natürlich recherchiert und weißt viel über das Unternehmen, aber du lässt es dir nicht anmerken. Das kann vor allem im Verlauf des Gesprächs ganz schön knifflig werden. Versuche am besten, Fragen einfach auszuweichen, indem du um den sprichwörtlichen heißen Brei herumredest und auf keinen Fall etwas von Relevanz zum Gespräch beiträgst.

Wenn du ganz harte Geschütze auffahren willst, zeige, dass du dich in der Branche super gut auskennst und lobe ein paar Rivalen deines Gesprächspartners. So weiß er endgültig, dass du ALLES besser fändest, als für ihn zu arbeiten.

6. Zu viel reden

Auch wenn du eher der introvertierte Typ bist: Jetzt musst du soviel reden, wie sonst in einem Monat. Du wirkst überkommunikativ, also eher nervig. Erzähle auch Dinge, nach denen du nicht gefragt wirst. Hauptsache, du redest.

7. Lege wert auf Familie und Kinder

Mache keinen Hehl daraus, dass du sehr viel Wert auf Familie legst. Frage auch nach, wie das Unternehmen Elternzeit handhabt oder ob es Rückzugmöglichkeiten zum Stillen gibt. Egal, ob du Frau oder Mann bist.

8. Handy klingeln lassen

Stell dir den Wecker deines Handys oder lass dich anrufen. Auch das zeigt, dass du es nicht auf die Reihe kriegst, vor einem wichtigen Gespräch das Handy abzuschalten. Achte auch auf einen außergewöhnlichen Klingelton.

9. Über aktuellen Arbeitgeber herziehen

Ein absolutes „no go“ ist, über den aktuellen Arbeitgeber oder Vorgesetzten zu lästern. Trage nicht zu dick auf, arbeite eher mit Andeutungen und Gestik und Mimik. Lasse keinen Zweifel daran, dass ein Großteil deines Arbeitstages aus Lästern bestehen wird und du kein grünes Blatt an deinem zukünftigen Arbeitgeber lassen wirst.

10. Gähnen zeigt Desinteresse im Job Interview

Wenn alle Stricke reißen, und du das Gefühl hast, du konntest nicht NICHT überzeugen, dann gähne. Nicht zu auffällig, eher dezent, aber gähne. So wirkst du nicht nur müde, sondern auch schlecht erzogen.

Und wenn es mit dem Vermasseln des Bewerbungsgespräches nicht geklappt hat, haben wir hier eine Anleitung, wie du möglichst schnell ein Burnout bekommst

evidero Logo
Gesundheit und Glück, danach strebt jeder. evidero gibt dir täglich neue Inspirationen, wie du ein bewussteres, gesünderes und glücklicheres Leben führen kannst.