Aromatischer Bärlauch hat Saison: Der Kraftspender im Frühling, ideal für deine Küche

Bärlauch ist ein leckeres, tolles Frühlingskraut mit vielen Nährstoffen, die uns Kraft spenden und antibakteriell wirken.
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von evidero Redaktion
Bärlauchrezepte für den Frühling© ji_images - Fotolia.com

Bärlauch ist ein aromatisches Küchenkraut und Verwandter von Knoblauch und Zwiebel. Schon bei den Römern und Kelten wurde es als Gewürz- und Heilpflanze genutzt. Das frische Kraut wird für Kräuterquark, Pesto, in Suppen, Saucen und im Salat verwendet. Seinen Namen hat er vermutlich daher, dass Braunbären ihn nach dem Winterschlaf verzehren um schnell Kraft aufzubauen.

Bärlauch – Gesund und Magen-Darm freundlich

Bärlauch kräftigt den Körper durch Vitamin C, Magnesium und Eisen. Geschmacklich ähnelt er sehr seinem Verwandten dem Knoblauch, jedoch hinterlässt der Bärlauch keine Gerüche. Ebenso wie Knoblauch verbessert Bärlauch unter anderem die Fließfähigkeit des Blutes. Dank einer Aminosäure bekämpft Bärlauch Magen- und Darmbakterien, ist wirksam gegen Blähungen und krampfartige Schmerzen. Innerlich und äußerlich angewandt verbessert und beschleunigt er die Heilung von Wunden. Dieser Effekt beruht auf seiner antibakteriellen Wirkung.

Bärlauch richtig ernten

Bärlauch lässt sich zwischen März und Mai am liebsten am Morgen sammeln, da die Blätter dann frisch und saftig sind. Bei der Ernte besonders darauf achten, Bärlauch nicht mit den giftigen Maiglöckchen zu verwechseln. Die Hauptunterschiede liegen im Aussehen und Geruch der Blätter. Bärlauch besitzt mattgrüne Oberflächen und dünne Blattstiele. Entfaltet sich beim Zerreiben der Blätter ein typischer Knoblauchgeruch, ist es mit Sicherheit der Bärlauch.

Sind die grünen Blätter jedoch geruchslos, kann es sich um Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen handeln. Bei der Ernte empfiehlt es sich, den Bärlauch zu schneiden. Wichtig für die Wirksamkeit ist das Sammeln der Blätter vor der Blüte. Sicher ist man auch, wenn man den Bärlauch beim Gemüsehändler erwirbt oder ihn mit Samen selbst anbaut.

Bärlauch Pesto selbermachen

  • 150 g Bärlauch
  • 60 g Pinienkerne
  • 60 g Parmesan-Käse (oder Cashew Kerne)
  • 6 EL Olivenöl
  • Meersalz
  • frisch gemahlener Pfeffer
  • Olivenöl zum Auffüllen
  1. Bärlauch gut waschen, trocken schütteln und grob hacken.
  2. Bärlauch, Pinienkerne, Parmesan-Käse und Olivenöl im Mixer oder mit dem Stabmixer fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Das Pesto in ein Glas geben und mit reichlich Olivenöl bedecken. Das Pesto hält sich im Kühlschrank, fest verschlossen für einige Wochen. Wenn Pesto entnommen wurde, anschließend wieder komplett mit Öl bedecken.

Cremige vegane Bärlauch Suppe

  • 1 Zwiebel
  • 2 Kartoffeln
  • 100 g Bärlauch
  • 1 EL Rapsöl
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • Salz & Pfeffer
  • Eine Prise Muskatnuss
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 ml Hafersahne
  1. Die Zwiebel und Kartoffeln schälen und fein würfeln.
  2. Das Rapsöl in einem Topf erwärmen, die Zwiebel andünsten, danach die Kartoffeln zufügen.
  3. In der Zwischenzeit die Gemüsebrühe vorbereiten und in den Topf gießen.
  4. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Einmal aufkochen lassen, dann bei kleiner Hitze für 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Den Bärlauch gut waschen, trocken schütteln und grob hacken. Bärlauch in den Topf geben und zwei Minuten ziehen lassen. Zitronensaft und Hafersahne unterrühren.
  6. Zuletzt die Suppe cremig pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Energie Bärlauch Smoothie

  • etwas Bärlauch
  • 1 Handvoll Babyspinat
  • 1 Zitrone, geschält
  • ½ Avocado
  • 40 g getrocknete Feigen
  • 300 ml Wasser
  • ½ EL Leinsamen
  1. Alle Zutaten zusammen in einen Hochleistungsmixer geben und cremig pürieren.
  2. Sofort verzehren und genießen.

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