Der evidero-Fernsehtipp: Der Wettbewerb (Das Erste, 20.15 Uhr, Mittwoch – 18. April 2012)
Das sind ganz schön krasse Brüder. Hubert verdient sein Geld bei einem Ölkonzern und steuert einen mächtigen SUV. Viktor betreibt einen Bioladen und fährt Fahrrad. Die ungleichen Brüder wohnen Tür an Tür in einem Vorort von Wien.
Ein Klimaschutz-Wettbewerb in ihrer Gemeinde macht die beiden endgültig zu Rivalen. Jeder von ihnen will die Öko-Battle gewinnen. Wer verbraucht weniger Energie, wessen ökologischer Fußabdruck ist kleiner? Der Gutmensch mit eingebauten Bio-Modus oder der berechnende Business Man?
Viktor und Hubert schenken sich nichts und setzen sich und ihre eigenen Familien ganz schön unter Druck. Kiwis essen? Könnte zu klimaschädlich sein. Den Kompost der Gegenseite filzen? Gerne. Irgendwie wird die Umwelt da zur Nebensache, wenn die benachbarten Familien, so die ARD „in einen absurden Kleinkrieg einander hochschaukelnder Öko-Maßnahmen“ geraten.
Ob und wie die Brüder das Dilemma lösen und was die Umwelt davon hat, das zeigt “Das Erste” heute Abend um 20.15 Uhr in der deutsch-österreichischen Öko-Komödie „Der Wettbewerb“. In den Hauptrollen übrigens Harald Krassnitzer (bekannt als Wiener„Tatort“-Ermittler), Cornelius Obonya und Ann-Kathrin Kramer.
Hier gibt es einen Trailer zum ökologisch-unkorrekten “ARD-Fernsehfilm der Woche” und wenn ihr euren eigenen ökologischen Fußabdruck messen wollt, empfiehlt die evidero-Redaktion diese Seite vom BUND. Ganz im Ernst.

Auch ihr verzichtet nicht auf den "Gutmenschen" – das ist menschenverachtender Nazi-Slang und im Zusammenhang mit der angeblichen "Öko- Diktatur" zu finden.
Da es aber um Mäßigung und nicht um erzwungenen Verzicht geht, nehme ich an,daß dies eins der seichten Vereinfachungen ist ,deren sich Medienverantwortliche bedienen.Verantwortung sehe ich da wenig.